Ach, so ist das?! – Biografische Comicreportagen von LGBTI* Wanderausstellung

Die Tage erhielt ich eine nette Anfrage, ob ich auf oben genanntes Comic-Projekt hinweisen könnte.
Natürlich kann ich das!

Hier ist die Pressemitteilung zum Projekt und Wanderausstellung:

Eine Comicausstellung will um die Welt!

Unter dem Motto „Ach, so ist das?!“ sammelt Comiczeichnerin Schradi wahre Geschichten um Lebensweisen und Erfahrungen von LGBTI* – Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transidenten, Transgender und Intersexuellen – und zeichnet daraus biografische Comicreportagen. Die Comicposter werden am 21. September das erste Mal im Rahmen der Verleihung des Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreises an Kasha Jaqueline Nabagesera ausgestellt und können im Anschluss von interessierten Vereinen, Institutionen, Schulen, Firmen oder auch Einzelpersonen erworben werden.

Die Ausstellung besteht aus etwa 20 farbig gestalteten Postern in DIN A 1 (etwa 60 x 84 cm) auf festem Papier (ca. 170 gr/qm). Auf den Postern sind die Comicreportagen vergrößert dargestellt. Die Poster sind als komplettes Set für einen Unkostenbeitrag von 100,00 Euro zzgl. Versandkosten zu erwerben. Die Poster verbleiben nach dem Erwerb bei Ihnen.
Weitere Hinweise zum Erwerb der Ausstellung und praktische Tipps zur Organisation finden Sie unter achsoistdas.com/wanderausstellung/

Des Weiteren können die Mitarbeiter_innen des Projekts für Vorträge gebucht werden.

Für Fragen zum Projekt und zur Ausstellung steht Marina Schradi unter info@comic-von-schradi.de zur Verfügung.

Aktuelles zum Projekt gibt es auf achsoistdas.com/ und auf facebook.com/Achsoistdas

Das Projekt wird gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN” vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und vom Menschenrechtsbüro der Stadt Nürnberg.

LGBTI*
ist eine englische Abkürzung für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender, Transidente und Intersexuelle. Das * setzen wir für die Leute ein, die sich keine der genannten Gruppen zugehörig fühlen und hier auch sichtbar sein wollen. Weil sexuelle Orientierung, Geschlechtsidentität und Geschlechterrollen so vielfältig sind, dass selbst das Akronym LGBTI zu kurz greift.

Hier gibt es noch einen schönen Artikel nebst Beispielcomic auf gaycon.de:
Ach, so ist das?! Ein Hausbesuch bei der Illustratorin Martina Schradi
Auf facebook.com/Achsoistdas lässt sich übrigens schön nachvollziehen,
was sich so während des Projektes tat. :wave:
 

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Rosa Weihnacht in Frankfurt

Die Information hatte nachrichtenwert. Auf allen Kanälen wurde darüber berichtet. Sogar meine Mama konnte mir davon erzählen, dass es sowas in Frankfurt gibt: Einen rosa Weihnachtsmarkt.

Gestern waren wir dort:

Rosa Weihnacht

Nachrichten zum „Rosa Weihnacht“smarkt:

Pressetechnisch wird zwar fast nur von Schwulen berichtet, aber auch für Lesben ist es dort recht entspannend. Wir fanden es vor Ort sehr gemütlich.

Webseite der Veranstalterin xtremeties.de Rosa Weihnacht


Update 13.12.2012

Schöne Analyse der diversen Presseartikel auf

 

18. Runder Tisch: "Antidiskriminierung – Gleichstellung – Vielfalt. Stationen eines Weges"

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Am Freitag, den 16.09.2011 fand der 18. Runder Tisch der hessischen Lesben- und Schwulengruppen im Hessischen Sozialministerium in Wiesbaden statt.

Überall Begrüßung im Raum. Mensch kennt sich unterdessen. Häufig gefallene Städtenamen an diesem Tag waren: Rüsselsheim, Frankfurt und Kassel.
 
Zur Einführung erzählte Ulrich Bachmann, Jurist, wie er an diese Stelle gekommen war. Vor 14 Jahren kam er, um Vorschläge zu machen, 1997. Dann wurde ihm unterbreitet, dass er diese Vorschläge auch umsetzen solle. Als „Nichtfachmensch“ holte er sich Berater und Beraterinnen aus der Szene. Er berichtete mit einem Lächeln, dass die Namen des Ministeriums sich im Laufe der Zeit geändert hätten, auch die Minister wechselten, aber er und auch das Thema blieb.

* * *

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5. Sommerempfang für Lesben und Schwule in Hessen

Am Freitag, den 17. Juni fuhr ich mit einer guten Freundin :wave: nach Wiesbaden, um am Sommerempfang für Lesben und Schwule in Hessen teilzunehmen, wozu auch diesmal Sarah Sorge, Vizepräsidentin des Hessischen Landtags, eingeladen hatte.

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Frau Sorge berichtete in ihrer Begrüßungs- und Eröffnungsrede von der Hoffnung, dass der Empfang dazu beitrage, dass weiter Bewegung in die Politik für Lesben und Schwule in Hessen komme möge. Folgende „Meilensteine“ konnten in letzter Zeit erreicht werden:

Frau Sorge erklärte, das letzteres eine Ergänzung zum Gesetz vom letzten Jahr sei, aber es immer noch ein großer Schritt zur Gleichstellung zu gehen sei. Das Adoptionsrecht für Schwule und Lesben sei unverhandelbar. 62% der deutschen Bevölkerung würden die Adoption befürworten. Die Mehrheit der Gesellschaft wolle das Adoptionsrecht und dass es endlich umgesetzt würde.

Gebraucht werde eine gesellschaftliche Kultur, die Homophobie nicht toleriere und das Recht auf Gleichstellung einfordere. Um dieses zu erreichen, brauche es neben Politikerinnen und Politikern ein breites gesellschaftliches Engagement. Und deshalb gäbe es den Empfang, um sich für die Arbeit der lesbisch und schwulen AkteurInnen zu bedanken.

* * *

Ein paar filmische Impressionen konnte ich auch noch einfangen:


Weitere Infos

 

Fundstück: Homosexualität im Fußball

Schweer meint die unterschiedliche Bewertung von Homosexualität bei Frauen und Männern steht im Zusammenhang mit der Wertschätzung vom traditionellen Konzept von Männlichkeit. Lesben würden eher männlich bewertet. Männlich im Sinne von stark, dominant, aggressiv, kämpferisch. Schwule hingegen gelten als eher weiblich, also schwächer und weniger aggressiv und somit eben auch weniger für sportlichen Wettkampf geeignet. „Und von daher muss man glaube ich aufpassen, dass diese höhere Wahrnehmung von Homosexualität im Frauen-Fußball – die hat nichts zwangsläufig etwas mit einer stärkeren Akzeptanz zu tun hat“ mein Schweer, “ sondern einfach damit, dass eine ganz andere Wahrnehmung eine Rolle spielt, die eben auch eine Form von Diskriminierung darstellt.“

Quelle: dw-world.de Frauen-WM 2011 | 03.06.2011 – Zweierlei Maß – Lesben und Schwule im Fußball

Die FIFA Frauen Weltmeisterschaft in Deutschland sieht er (Marcus Urban, i.U.) als Chance, Stereotypen von Männlichkeit im Fußball erneut in Frage zu stellen. „Man kann immer wieder feststellen, dass viele Männer Frauenfußball unterschätzen, so wie sie eben glauben, dass Schwule nicht Fußball spielen können. Und wenn Frauenfußball beliebter wird und eben solche Vorurteile über Frauen in Frage stellt, dann kann das auch einen Imagewandel bei schwulen Männern fördern.“

Quelle: dw-world.de Frauen-WM 2011 | 03.06.2011 – Zweierlei Maß – Lesben und Schwule im Fußball

Milk…

… er hätte jeden Oscar verdient, für den er nominiert ist. :yes:

Aber ich treffe ja nicht die Entscheidung. :no:

Wir waren gestern im Kino.
Ich dachte erst, dass es eine reine Schwulenveranstaltung würde, so wie die GAB Werbung dafür machte.
Aber es war fast wie ein Schwullesbisches Filmfestival in klein und im voraus.
Selbst Heteros waren drin.
Der Film ist kein Nischenereignis.
Und das ist gut so.

IMG_7491-milk„My name is Harvey Milk. And I’m here to recruit you!“

Dass dieses Projekt „Preview Milk“ laufen konnte, lag daran, dass sich LSVD Hessen, GAB-Magazin, Pulse, Oscar-Wilde-Buchladen und das Metropolis-Kino für die Organisation zusammentaten.
Ein Experiment, welches großen Erfolg zeichnete.
Kino 8 war gut voll.

Vielen Dank für dieses gelungene Ereignis. flowers

 

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"Milk" erhält acht Oscar-Nominierungen

Gerade auf afterellen.com gelesen.

Und zwar ist der Film nominiert für:
Sean Penn – Beste männliche Hauptrolle, Josh Brolin – Bester Nebendarsteller, Kostümdesign, Regie, Filmschnitt, Musik, Bester Film und Bestes Drehbuch.

Und so resümmiert Trish Bendix:

There’s tough competition in each category, but the film definitely stands a chance.

Kinostart in Deutschland ist der 19. Februar 2009.

Bin gespannt wie der Film sein wird. Der Trailer verspricht ja einiges.
Ich habe vor Jahren die Dokumentation zu Harvey Milk gesehen. Mal sehen, ob es ein Vergleich gibt.


Weitere Infos

     

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Lesben online!

Ah, diese Überschrift wird meinen Kollegen gefallen. :wave:

Ich sprach ja von einer Einladung, der ich am Freitag folgen wollte…
Und das habe ich getan.

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten Sie noch einmal sehr herzlich einladen zum 15. Runden Tisch der hessischen Lesben- und Schwulengruppen am Freitag, dem 26. September 2008 von 10 bis ca. 16 Uhr – also übermorgen – im Hessischen Sozialministerium – Saal 831 -, Dostojewskistr. 4, 65187 Wiesbaden.

Das Schwerpunktthema lautet: „Homosexualität und Internet“.

Ich nahm die Einladung an und besuchte das hessische Sozialministerium
zum Thema…
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Bahnhof in Wiesbaden
    Homosexualität und Internet
Ja, in Hessen läuft noch was…
Wie ich am Ende der Veranstaltung erfuhr, sei in vielen anderen Bundesländern die Arbeit für Lesben und Schwule in der Ministerien ziemlich runtergefahren worden. Berlin und Niedersachsen seien die rühmlichen Ausnahmen.*)
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Wegweiser Behördenzentrum

Teilnehmende

Vertreten waren u.a. folgende Gruppierungen: arco – Lesben und Schwule in der Commerzbank, ver.di – Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender (Regenbogen), Schwule Väter, Rainbow Group Deutsche Bank, NkaL – Netzwerk katholischer Lesben, gorizi.de, AIDS-Hilfe Frankfurt, Velspol Verband lesbischer und schwuler Polizeibediensteter, LLL (einer der beiden Trägervereine des Lesbisch-schwulen Kulturhauses) aus Frankfurt, Schwusos Hessen, Sappho-Stiftung und SAFIA e.V. – Lesben gestalten ihr Alter, evangelische Kirche Kurhessen-Waldeck

Referate

Zu folgenden Themen wurden Referate gehalten:

  • Lesben (und Schwule) im Internet
  • Arbeitsrechtliche Konsequenzen durch Einträge in offenen oder geschlossenen Internetportalen
  • Vorstellung des Jungmädchenportals gorizi.de
  • Onlineberatung in der AIDS-Prävention

Außerhalb des Schwerpunktthemas:

  • Projekt- und Ergebnisvorstellung der Studie „Einstellungen zur Homosexualität“ – (LSVD-Projekt „Migrationsfamilien„)

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*) Wenn weitere Bundesländer bekannt sind, bitte melden. Danke. 🙂

 

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