Second Feature: The Question – Pipeline

Ich hab da ja noch was in der Pipeline… ;D

Das second Feature von Detective Comics 854 bis 865 ist die zweiteilige Geschichte „Pipeline“ mit The Question (Renee Montoya) als Hauptcharakter, geschrieben von Greg Rucka und gezeichnet von Cully Hamner.

Erster Teil „Pipeline“

Der erste Teil ist recht einfach gestrickt. Flüchtlinge kommen aus einem armen Land und fliehen nach USA. Der Bruder hat es bereits geschafft. Die Schwester soll nachkommen. Aber sie erreicht ihr Ziel nie. Der Bruder wird von der Organisation hingewiesen, nicht mehr weiter nach ihr zu fragen. Und so beauftragt er The Question, deren Werbewebseite recht auffällig zu finden ist.

Hinweis zur Question Webseite
Detective Comics No 854

(Wenn mit „ask the question“ im Internet gesucht wird, tauchen überraschenderweise so einige christliche Seiten auf.
Ich komme später auf diese „Eingebung“ zurück. 😉 )

The Question schlägt und prügelt sich so durch die Hefte bis sie in Heft 858 Bruder und Schwester wieder zusammenführen kann. The End.

In diesem ersten Teil kommt Montoya noch einigermaßen „erwachsen“ rüber. Sie hat sich mit Tot, der vorher mit Vic Sage zusammenarbeitete, arrangiert. Sie helfen Leuten, die Antworten wollen.

Der zweite Teil
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Das halbe Leben halb am Leben…

Zur Zeit verbringe ich meine „Frei“zeit einerseits mit dem, was halt zu tun ist. Und auf der anderen Seite bin ich am Laufen. Schritt für Schritt meine Kondition aufbauend und gegen die Widrigkeiten meiner Anatomie, Füße und Knie, kämpfend.

Ich muss während des Laufens häufig daran denken, wie mich das Bild von der laufenden Montoya in Gotham Central: Half a Life beeindruckt hatte:
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Die Comic-Reihe „Gotham Central“ selbst hatte mich auch sehr begeistert. Eine Superhelden-Geschichte der etwas anderen Art: Hauptfiguren sind die Leute im Police-Department Gotham Central, die sich auch mit den „Super“schurken von Batman herumschlagen müssen.
Es menschelt. Es zeigt sich, wie schwer, aber auch wie wichtig die Polizeiarbeit im Schatten von Batman ist.
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Keine Offenbarung: Final Crisis – Revelation

Oje. :**:

Für dieses Leseerlebnis habe ich nun fünf Monate gewartet?

Wie beschreibt es Rich in seinem Blog comicbycomic.com kurz und ausführlich?

Final Crisis: Revelations #5 – Thoroughly disappointing mini. A shame as I had high hopes.

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Es hat sehr viel mit Religion zu tun. Da werden Zweifel an Gott formuliert. Der Tag des jüngsten Gerichts beschworen. Kain rächt sich. Gottes Racheengel (The Spectre/ Crispus Allen) wird entmachtet, die Gnade (Radiant) ist sehr gnädig.
Darin The Question (Renee Montoya), die sich abmüht, die mit Übernatürlichem kämpft und sogar weiter kommt. Es gibt ein Happy Ending.

Dennoch habe ich keinen Bezug zur Geschichte bekommen.
Zu fern sind mir diese religiösen Anspielungen, zu weltumfassend mal wieder der Untergang.
Alles irgendwie zu groß.
Da können mich auch die Zeichnungen nicht fröhlicher stimmen.
Schade.

Ich will meine Renee Montoya zurück.
Die Menschliche unter den ganzen Superhelden.


Weitere Infos

  • newsarama.com Comics. Exclusive DC Preview – ‚Final Crisis: Revelations #5‘
  • vicsage.com interviews FINAL CRISIS: REVELATION TALK WITH PHILIP TAN
  • vicsage.com interviews FINAL CRISIS: REVELATION LIGHTNING ROUND WITH GREG RUCKA

    EN: Can you tell us anything about the circumstances under which Cris and Renee meet again?

    GR: Sure. Except it’s not Cris meeting Renee. It’s Spectre meeting Question. In fact, Question is trying to stop the Very Very Bad Thing when Spectre shows up. He shows up to judge and kill her. Because she’s the leader of the Order of the Stone. And the Order of the Stone has been doing some very, very, very bad things.

    (…)

    EN: How does this mini-series fit in with the story Grant Morrison is telling in Final Crisis?

    GR: It’s tangential. You don’t need to read FCR to get FC, or vice versa, per se. It’s a support story — both Question and Spectre play parts in FC; FCR goes some way to explaining how they get where they are for the story, and what they’re doing. But neither story is contingent upon the other, which, frankly, is nice. You can read either and not suffer for having skipped the other.
    EN: What would you say to entice folks to pick up the book?

    GR:
    1) The Spectre hands out wicked vengeance.
    2) Philip Tan is AMAZING.
    3) Did I mention Philip Tan?
    4) I’m having as much fun writing this as I’ve had writing anything for DC. Ever.
    5) God is a character.

    EN: Sounds like a pretty good argument.

    GR: Yeah, you don’t want to not pick up the book God’s in.

  • en.wikipedia.org Final Crisis: Revelations

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Wir befinden uns in der Renee Montoya-Woche

Über Greg Ruckas Blogeintrag „It’s Renee Montoya Week!“ erfuhr ich von der Renee Montoya-Woche auf vicsage.com, die sich die Veröffentlichung der Gesamtausgabe der „Crime Bible“ als Anlass für Hintergrundarbeit nahm.

vicsage.com: RENEE MONTOYA WEEK

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Woah, ich bin immer noch ganz aufgeregt:

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Geniale Idee. :yes:

 

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Crime Bible – Oder über die Macht der Interpretation

„Crime Bibel: Five Lessons of Blood“ entspringt aus den Erzählsträngen von 52. Renee Montoya nimmt das Alter Ego „The Question“ an.
In „Crime Bible“ ist sie die Hauptperson.
Die 5 Kapiteln der Geschichte legen jeweils Schwerpunkt auf eine der Lehren der „Crime Bible“.

Inhalt

Crime Bible 1: Deceit
Written by Greg Rucka; Art: Tom Mandrake

Das erste Heft/ Kapitel handelt von Täuschung. Montoya ist in London und untersucht die Hintergründe um einen Dozenten, der über die „Crime Bible“ geschrieben hat und diese als falsch und Mythos darstellt. Die Geschichte ist sehr verwickelt und kostet ein Leben.

Crime Bible 2: Lust
Written by Greg Rucka; Art: Jesus Saiz

In Maryland untersucht Montoya, in welchem Verhältnis der Sex-Club „Lilith’s Daughters“ zur Crime Bible steht und begegnet dort der Versuchung in der Person von Elicia.

Crime Bible 3: Greed
Written by Greg Rucka; Art: Matthew Clark

In dieser Ausgabe ist Montoya zurück in Gotham. Sie besucht ihre ehemalige Arbeitsstelle, das Gotham Central Police Department und die Spannung der Verbindung mit Kate wird gezeigt.

4 Bibel Crime: Murder
Written by Greg Rucka; Art: Diego Olmos

Montoya ist in der Wirkungsstätte ihres Question-Vorgängers Charlie in Hub City. Ein Polizistenmörder treibt sein Unwesen und ihre Hilfe als Question wird gebraucht.

Crime Bibel 5: The Parable of the Faceless
Written by Greg Rucka; Pencils: Manuel Garcia, Inks: Manuel Garcia & Jimmy Palmiotti

Im fünften Teil ist Montoya an der Küste der Verlassenen. Hier muss sie sich Flay stellen.

Auffallendes im Artwork

Am wenigsten Probleme mit den weiblichen Körperproportionen in bezug auf Brustvolumen hat Saiz. Bei den anderen ist manchmal der Wunsch Vater des Zeichenstiftes, dünkt mir. ph34r

Mir gefällt was Matthew Clark im dritten Teil an Superhelden-Kostümen andeutet. Montoya trägt als Question richtig feste Boots:

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Kate Kate wirkt in ihrem ersten Auftrittsbild ziemlich jung: Kurze Haare, jugendliche Klamotten, Boots und eine Gitarre auf dem Rücken (wozu brauchte sie die denn?) Fast wie eine Studentin um die 20.
kate-cb3 Als Batwoman trägt sie eine Langhaarperücke. Und ist um Jahre gealtert. 30 oder älter?
Ich weiß nicht, ob ich recht habe, aber könnte es sein, dass Clark ihr tatsächlich die vermaledeiten Stöckelstiefel genommen hat und ihr praktischere Kampfstiefel gab?
Im ganzen wirkt sie ausgereifter.
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Garcia lässt im fünften Kapitel Question korrekt zum Kampf antreten. Zumindest habe ich das so gelernt, dass in asiatischen Verteidigungssportarten niemals die volle Körperfläche geboten wird.
Und Montoya ist sichtlich durchtrainiert.
Willkommen im 21. Jahrhundert, auch Frauen dürfen Muskeln haben.

Bewertung

Warum überschrieb ich diesen Beitrag mit „… Oder über die Macht der Interpretation“?
Am Ende der Geschichte bleibt eine große Frage übrig, die (vorerst) nicht beantwortet wird. Es stellt sich die Frage, wer das Handeln interpretieren und damit die Konsequenz des in der Zukunft (also in kommenden Heften) liegenden Ausgangs bestimmen kann.
Böse gemacht. :> Aber auch gut gemacht. angel
Das ist jetzt eine Hassliebe, Herr Rucka. ;D

Montoya ist selbstverständlich lesbisch.
Das ist sehr gut so gemacht. :wave:

Begleitend zu dieser großartigen Geschichte kommen kontinuierlich gute Bilder, die die Stimmung halten.

Wenn ich mal wieder bewerten müsste, würde ich fünf von fünf Onomatopöien vergeben. Die Reihe hat mich sehr gut unterhalten. :yes:


Weitere Infos


IMG_1519-cbCrime Bibel: Five Lessons of Blood
von: Greg Rucka
Verlag: DC Comics
Sprache: Englisch
Meine Bewertung:
♠ ♠ ♠ ♠ ♠

 

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Crime Bible – Oder über die Macht der Interpretation

„Crime Bibel: Five Lessons of Blood“ entspringt aus den Erzählsträngen von 52. Renee Montoya nimmt das Alter Ego „The Question“ an.
In „Crime Bible“ ist sie die Hauptperson.
Die 5 Kapiteln der Geschichte legen jeweils Schwerpunkt auf eine der Lehren der „Crime Bible“.

Lies weiter auf Ja! Es sind Comics!
 

Die Pros und Cons von lesbischen Superheldinnen und warum alles nicht so wirklich funktionieren will…

Im Diskussionsstrang von The Whole Batwoman Thing berichtet Red-Ricky seine Sicht der Dinge, warum Batwoman als Comic-Reihe nicht herauskommen wird:
Klick hier für die übersetzte Version des Beitrags: The Whole Batwoman Thing

 

Und Valerie D’Orazio führt in der Diskussion, die auf ihren Beitrag Wither Goest Batwoman? folgte, aus, warum der Wandel von Renee Montoya in eine Superheldin eher von Nachteil für den Charakter war:
Klick hier für die übersetzte Version des Beitrags: Wither Goest Batwoman?

 

Hm. Ich werde die Entwicklung weiter im Auge behalten.
Mal sehen, wie es so wird. :wave:

 

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52: Das verlorene Jahr

Ja, ein verlorenes Jahr, das kann für D-Land so gesagt werden, weil… Da komm ich gleich drauf. :>>
Die sechs deutschsprachigen Bände hab ich endlich am Wochenende in einem Rutsch gelesen. Und dadurch habe ich so manche Zusammenhänge begriffen, die ich in den amerikanischen Heften überlas, aber…

Aber… Warum gibt es für die deutschsprachigen Bände einen Verlust zu verzeichnen?

Dieses Gefühl, ein Jahr mit Comics begleitet zu werden, durch das Jahr, die Feiertage, mit den Heldinnen und Helden der Geschichte, entstand dadurch, dass jede Woche ein Heft in Ami-Land erschien – das können die später erschienen sechs deutschsprachigen Sammel-Bände nicht transportieren. Manchmal macht es doch Sinn das Original regelmäßig im Abo zu beziehen.
Nicht immer.
Aber hier doch.
Ich werde dennoch Anhängerin von abgeschlossenen Geschichten bleiben.
Und ich bin froh, dass Panini die Geschichte dann doch so kompakt herausbrachte. Weil dann ist der zeitliche Abstand der Erscheinungstermine nicht so groß.

Mein Augenmerk

Meine Hauptgeschichten sind nach wie vor Montoya und Black Adam, aber nun kann ich mit der Geschichte um den Erfinder der Metal Men und Adam Strange, Lobo und Co. mehr anfangen.

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Was bleibt sind sehr viele Fragen.

Was mir fehlt, ist die Hintergrundgeschichte von Batwoman.
Warum ausgerechnet „Bat“woman? Warum wollte Kate dieses Alias?
Warum nicht etwas anderes?
Warum wollte sie überhaupt dem Vigilantentum beitreten?
War es ihr mit ihrem Reichtum zu langweilig?
Montoya, warum hast du dich und sie nicht gefragt?

Aber auf diese Fragen wird es wohl nie eine Antwort geben, denn Batwoman war anscheinend nur ein Lockvogel, um auf 52 aufmerksam zu machen, der übers Jahr verhungerte. Ganz mager ist ihr Charakter geworden…
Leider. 😥

Mein Gesamteindruck

Manches an der Geschichte war zu chaotisch, manches genial, die Zeichnungen hielten mit ein paar Abweichungen stets das Niveau. Wenn ich bewerten müsste, tendierte zu einer sehr guten drei, wenn nicht gar zu vier Sternen.

Rezensionen


52: Das verlorene Jahr nach der Infinite Crisis 52: Das verlorene Jahr nach der Infinite Crisis
52 Sonderband 1-6

von
Geoff Johns, Grant Morrison, Greg Rucka, Mark Waid
Panini (2006-2007)
Meine Bewertung:
♠ ♠ ♠ ♠

 

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