Anderes Medium gleiche Charaktere

Supergeschichten finden sich auch in Bücher und Hörbücher.

Bücher

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Damals als Spider-Man 2002 herauskam, war ich nicht nur fünfmal im Kino und kaufte mir die DVD ohne einen DVD-Player zu besitzen, sondern ich kaufte mir auch den Roman zum Film. Der Roman erzählt den Film; bringt aber auch Hintergründe, die so nicht im Film herauskamen. :yes:
Peter David: Spider-Man. München 2002

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Batwoman: Das Klagelied der Fledermaus

Ich komme zweimal auf Batwoman in diesem Artikel zurück.

batwomanErstens: Ich habe mir auch noch die Deluxe-Variante von „Batwoman Elegy“ geleistet, weil Rachel Maddow ein Vorwort darin schrieb.
Ein bisschen hatte ich mir erhofft, weitere Hintergrundinformationen zu erhalten, wie das Comic noch zu lesen ist. Leider bleibt sie in diesem Vorwort etwas oberflächlich.
Naja.
Aber der Band ist recht hübsch gemacht.
Und das Format gewährt einen besseren Blick auf die Zeichnungen, da es großformatiger ist.

Batwoman: Das Klagelied der Fledermaus

Und zweitens: Die Geschichten um Batwoman – in ihrem anderen Leben Katherine Rebecca Kane – Elegy und Go!, sind bei Panini in einem Band in der Reihe 100% DC erschienen.

Ich finde, es ist eine schöne Übersetzungsleistung geworden. Als ich die englischsprachigen Version las, hatte ich so meine Mühe mit den Militärbegriffen in der Geschichte.
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Second Feature: The Question – Pipeline

Ich hab da ja noch was in der Pipeline… ;D

Das second Feature von Detective Comics 854 bis 865 ist die zweiteilige Geschichte „Pipeline“ mit The Question (Renee Montoya) als Hauptcharakter, geschrieben von Greg Rucka und gezeichnet von Cully Hamner.

Erster Teil „Pipeline“

Der erste Teil ist recht einfach gestrickt. Flüchtlinge kommen aus einem armen Land und fliehen nach USA. Der Bruder hat es bereits geschafft. Die Schwester soll nachkommen. Aber sie erreicht ihr Ziel nie. Der Bruder wird von der Organisation hingewiesen, nicht mehr weiter nach ihr zu fragen. Und so beauftragt er The Question, deren Werbewebseite recht auffällig zu finden ist.

Hinweis zur Question Webseite
Detective Comics No 854

(Wenn mit „ask the question“ im Internet gesucht wird, tauchen überraschenderweise so einige christliche Seiten auf.
Ich komme später auf diese „Eingebung“ zurück. 😉 )

The Question schlägt und prügelt sich so durch die Hefte bis sie in Heft 858 Bruder und Schwester wieder zusammenführen kann. The End.

In diesem ersten Teil kommt Montoya noch einigermaßen „erwachsen“ rüber. Sie hat sich mit Tot, der vorher mit Vic Sage zusammenarbeitete, arrangiert. Sie helfen Leuten, die Antworten wollen.

Der zweite Teil
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Das halbe Leben halb am Leben…

Zur Zeit verbringe ich meine „Frei“zeit einerseits mit dem, was halt zu tun ist. Und auf der anderen Seite bin ich am Laufen. Schritt für Schritt meine Kondition aufbauend und gegen die Widrigkeiten meiner Anatomie, Füße und Knie, kämpfend.

Ich muss während des Laufens häufig daran denken, wie mich das Bild von der laufenden Montoya in Gotham Central: Half a Life beeindruckt hatte:
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Die Comic-Reihe „Gotham Central“ selbst hatte mich auch sehr begeistert. Eine Superhelden-Geschichte der etwas anderen Art: Hauptfiguren sind die Leute im Police-Department Gotham Central, die sich auch mit den „Super“schurken von Batman herumschlagen müssen.
Es menschelt. Es zeigt sich, wie schwer, aber auch wie wichtig die Polizeiarbeit im Schatten von Batman ist.
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Batwoman: Ein nie endendes Klagelied? [Update = Nein!]

Update am 15.04.2010

So. Da haben sich also die Nachrichten wieder mal überschlagen.
Batwoman wird ein Charakter, der nun von vielen Schreibenden übernommen wird. Es soll eine Serie mit Batwoman geben. Heißt, sie geht weg von der Reihe „Detective Comics“, kriegt eine eigene Heftreihe und auf dem Cover wird Batwoman stehen.
Mal sehen, wie es wird. Wenn es klappt, dann ist sie tatsächlich unabhängig von der Präsenz eines einzigen Autoren.
Würd mich freuen. Weil nicht immer sind die hochgelobten Autorinnen tatsächlich auch gut mit dem, was sie gerade schreiben. ;D


Die Vorgeschichte aufgeschrieben am 5. April 2010: Weiterlesen

GLAAD-Award "Outstanding Comic Book" für Detective Comics…

… geschrieben von Greg Rucka (DC Comics).
Es handelt sich hierbei um die Geschichten um Batwoman.

Ich warte jedes Jahr auf die Auszeichnungen dieses GLAAD-Awards, denn dieser zeichnet auch Comics aus, die sich besonders um Lesben- und Schwulenddarstellung bemüht haben. Diesmal hat Detective Comics von Greg Rucka einen Preis für Outstanding Comics erhalten.

Rucka hat ein Talent, was das Schreiben über starke Frauenfiguren angeht. Er brachte mit anderen Autoren Renee Montoya, eine Figur aus einer Batman-Zeichentrickserie, in die Comics und erzählte eine ergreifende Geschichte über deren Coming Out.

Nun hat er die Herkunftsgeschichte von Batwoman in Detective Comics erzählt, hierfür erhielt die Comicreihe diesen Preis.

batwoman-bootsBildquelle: The Song I can…

Ein sehr verdienter Preis, der da an Rucka geht. :yes:


Weitere Infos

Batwoman: Go! Go! Go!

Mein Blick auf Batwoman (Kate Kane) nach der Lektüre von DC 858, 859 und 860, Batwomans Hintergrundgeschichte vor 20, 7 und 4 Jahren, hat sich ziemlich gewandelt: Von der schwierigen Person, die eine Geschichte mit Renee Montoya hat, zu einer toughen zu sich stehenden Frau, die für sich ein Ziel in der Welt sucht und braucht, nachdem es ihr durch Gesetze genommen wurde.

Wenn ich meine Sätze jetzt so lese, ist mir gar nicht so gleich aufgefallen, welche Konsequenz das eigentlich hat. Verkürzt könnte die These aufgestellt werden: Batwoman ist Batwoman geworden, weil sie eine Lesbe ist.

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Batwoman: Elegy

notenIst es Bach, Vivaldi, Beethoven, Kurt Weill oder Mahler, ich weiß es nicht. Und Greg Rucka wollte es nicht verraten – aber Musik fliert umher in Batwoman: Elegy, dem Klagelied um die Familie Kane.
Ein Klagelied, das durch italienische Musizieranweisungen die Tempi und Stimmung der Geschichte erhält:

Detective Comics #854

Es fängt an mit dem Kapitel Agitato. Aufgeregt und bewegt werden wir gleich in die Geschehnisse hineingeschubst. Die neue Führerin der Religion of Crime will nach Gotham kommen und Batwoman will ihr entgegentreten – koste es was es wolle.
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Batwoman: Elegy

notenIst es Bach, Vivaldi, Beethoven, Kurt Weill oder Mahler, ich weiß es nicht. Und Greg Rucka wollte es nicht verraten – aber Musik fliert umher in Batwoman: Elegy, dem Klagelied um die Familie Kane.
Ein Klagelied, das durch italienische Musizieranweisungen die Tempi und Stimmung der Geschichte erhält:

Lies weiter hier auf Ja! Es sind Comics!
 

Jubel um Batwoman in DC 854, das Comic, welches ich noch nicht las

Natürlich habe ich Detective Comics 854 gekauft. :>
Nur, ich werde die vier Ausgaben der Reihe „Elegy“ abwarten, um die komplette Geschichte in einem Rutsch zu lesen. Das sind vier Monate, die ich zum Lesegenuss noch warten muss.
Von daher ist das Heft noch ungelesen.
Manchmal schaue ich schon ins Comic rein. Aber nur kurz schauen und schmachten. 😉

Zum Jubel

Der Jubel im englisch-sprachigen Comic-Blog-Netz ist groß über das Heft (Autor Greg Rucka; Art von JH Williams und Cully Hamner).
Herr Dr. Professor stellt in seinem Artikel Hey, What’s This Lesbian Doing In My Detective Comics?!? heraus, dass die Geschichte im Flaggschiff des Verlags DC nämlich in „Detective Comics“ plaziert ist.

Auch sei es sehr gut geschrieben und könne ohne Vorkenntnisse anderer „Vor“geschichten gelesen werden:

(…) well written and fairly easy to follow considering the fact that with most mainstream comics you need to pick up about a thousand issues to understand what’s going on if you just jump on board randomly.

1979semifinalist.wordpress.com Batwoman. Alright…Deal Me In For A Hand…

Interessant ist, was alles aus diesem ersten Heft der vierteiligen Reihe herausgelesen wird.

Von Kostümen und Lesbischsein

batwoman-kostuemKostüme in rotschwarz: Batman&Robin, 1997 – Dracula und Batwoman

mindlessones.com bringt ein Graf Dracula-Vergleich, da die Kostüme so ähnlich seien (wobei Robin mittlerweile auch ein schwarzrotes Kostüm trägt) und Batwoman ziemlich weißgesichtig sei, wenn sie unterwegs ist. Auch ihre Vorgehensweise zeige eine vampirische Mode und nicht zu vergessen sei, dass Vampirinnen häufig lesbisch waren:
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