Wechseljährig

Diese Woche sehr wechseljährig unterwegs.

Da denkt frau, alles gehe endlich dem Ende entgegen… Macht der Körper dann doch plötzlich was die Hormone noch wollen. Also mal volle Pulle Schmerz wie es Frau nur einmal Anfang 20 hatte.

Aber jetzt verstehe ich, warum ich  nicht laufen wollte. Okay, ist eine nachträgliche Erklärung des Phänomens einer völligen Unlust zum Laufen und Sport. Aber es könne sein…

Nur, dass frau innerhalb einer Woche 2 kg schwerer werden kann, nervt. Wassereinlagerungen, klar. Aber es nervt dennoch.

Also, Wechseljahre sind wechselhaft. Das habe ich diese Woche echt gelernt.

[Artikel zuerst hier gepostet]

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Und nun zum Sport… Oder so.

Okay, ich laufe. Das ist Sport. Einfache Definition.
Und ich mache ein Zirkeltraining mit der Wii. Da sieht es schon anders aus mit der Definition, gell?

Ich war schon im Fitness-Center. Aber es ist mir zeitmäßig zu aufwändig. Die Wii mit dem Board bietet den Vorteil, dass sie Zuhause nutzbar ist. Ich kann im Schlafanzug meine Übungen machen. Könnte ich im Fitness-Center auch, aber das kommt nicht so gut.

Ich habe davon gehört, dass es Apps fürs Handy gibt, die ebenfalls eine Art Zirkeltraining ermöglichen. Aber ich habe gar kein Handy. Zumindest keines, auf dem so etwas möglich ist.

Bestimmt gibt es auch ganz viele andere Konsolen, mit denen Zirkeltraining möglich ist. Und so ganz ohne Mängel ist die Wii wahrlich nicht. Aber sie ist praktisch für das Zeitstoppen in meinem Zirkeltraining.

Es folgt nun die Beschreibung meiner 31 Minuten Zirkeltraining: Weiterlesen

Blick zurück nach vorn und rechts und links und oben und unten…

Es ist mal wieder Zeit. Schon vor zwei Jahren beschäftigte ich mich mit dem Thema Zeitmanagement auf diesem Blog. Es gab da etwas, was mich damals schon bekümmerte. Ich glaubte aber, mit dem richtigen Umgang sei alles kein Problem mehr.
Nein, das funktioniert so nicht. Da ist etwas, das nach einer Antwort sucht…

Zum Glück

Ich fing diese Suche mit der Frage an: Was ist glücklich sein? Manche macht der Beruf glücklich, andere das Hobby.
Glücklich hat mich die Zeit während des Studiums gemacht, als ich mich bildete, mir unentwegt Wissen aneignete.

Wie schön rund sich mein Leben im Erzählen darstellt.
Jedoch…
Dieses Erzählen ist ein Ergebnis.
Du siehst ein Ergebnis lebenslanger Mühen meinem Wesen gerecht zu werden.
Trotz aller Widerstände, Zweifel.

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ÜBER DIE WILLENSKRAFT oder WARUM ES IM SOMMER SINN MACHT, FÜRS LAUFEN FRÜH AUFZUSTEHEN

Ich bin heute nicht gelaufen. Ja, das war so.
Ich tat es, obwohl sonntags, wenn keine andere Termine wichtiger sind, ich regelmäßig laufe. Und es bekümmerte mich, denn es gibt heute keinen wichtigen Termin, der mich vom Laufen hätte abhalten dürfen…

Im Artikel über „Neid – Des einen Freud, des anderen“ in der neusten Ausgabe von Gehirn & Geist, stieß ich in meinem Kummer auf diesen Hinweis auf Seite 21:

 
„(…), dass unsere Willenskraft relativ schnell ermüdet. Bemühen wir uns etwa mit allen Kräften, auf einer Party unsere schlechte Laune zu unterdrücken, ist damit ein guter Teil der Kapazitäten erst einmal erschöpft. Der Pralinenschachtel auf dem Küchentisch können wir danach nicht mehr so leicht widerstehen.“

Die Verbindungen in meinem Gehirn begannen zu rattern:
Ich bin heute morgen echt sehr schwer aus dem Bett gekommen. Der Wecker hatte bereits um 5 Uhr geklingelt, weil ich wollte ja laufen. Deshalb fragte ich mich, nachdem ich mich missmutig dazu entschlossen hatte, tatsächlich nicht zu laufen, warum es diesmal so unmöglich war? Ich hatte doch sonst auch keine Schwierigkeiten, mich auf die Straße zu bekommen?
Und kam nach Lesen o.g. Zitats zu folgendem Ergebnis: Weil das Motiv fehlte!

Ich laufe deshalb so früh, weil ich es mag, wenn die Gehwege im Prinzip menschenleer sind. Samstags muss ich zusätzlich meine Zeit optimieren, da ich gerne vormittags die Wohnung sauge.

Aber ich bin doch im Sommer auch so früh gelaufen? Ja, in diesem Sommer! Mit Tagestemperaturen über +30° Celsius. Bereits morgens konnte es um die +20° und mehr sein.
Und da habe ich das Motiv des frühmorgendlichen Laufens im Sommer: Die Temperatur. Um den hohen Temperaturen zu entgehen, bin ich recht früh auf die Straße zum Laufen.
Nur jetzt macht das keinen Sinn mehr. Die Temperaturen sind im gemäßigtem Bereich angekommen. Auch stehen meiner Erfahrung nach viele Menschen sonntags nicht früh auf. Die Gehwege bleiben deshalb sehr lange menschenleer.

Faszinierend ist es für mich, dass ich vor diesem Sommer instinktiv sonntags die Uhr zwei Stunden später stellte. 7 Uhr Aufstehen ist immer noch recht früh und die Straßen sind um diese Zeit definitiv noch menschenleer. Aber dieser Sommer war eine Ausnahmeerscheinung – ich weiß, dass viele hoffen, dass diese Temperaturen regelmäßig im Sommer vorhanden sind. Aber diese Ausnahme hat bei mir dazu geführt, dass ich das, was ich zuvor instinktiv tat, nun geändert (Wecker klingelt früher) und zur Regel gesetzt habe.

Aber auch ich möchte nach sechs Tagen Pflichtbewusstsein, an einem Tag auch einfach mal die Seele baumeln lassen und die Dinge tun, wenn ich Lust darauf habe – auch wenn ich Laufen sehr wichtig finde und gerne tue… Ergo, es ging heute einfach nicht auf die Straße.

Ich glaube, es wird mit diesem Wissen, dass für mich frühes Aufstehen – obwohl ich eher eine Lerche bin – auch Aufwendung von Willenskraft bedeutet, sich der Sonntag wieder zu meinem Laufgenuss ändern. Weil, ich lasse mich am Sonntag wieder „ausschlafen“.
Oje. 😉

Wechsel hin und her. Jedoch, bitte, ohne Hormone

Nele Tabler schrieb gestern folgenden Artikel auf ihrem Blog Wechseljahre sind nichts für die Öffentlichkeit, her mit den Hormonen!, der mich zu folgender Antwort inspirierte:

Nee, nee, keine Hormone… Nie, nicht, nimmer!!!

Das mit den 10 Jahren habe ich mir alsbald angelesen, als ich feststellte, dass es nun bei mir soweit ist: Ich wechsele.
Irgendwie hat sich mein Körper unbewusst daran gemacht, mich darauf einzustellen: Ich fing das Laufen just zu diesem Zeitpunkt an.
Und die Wallungen sind manchmal merkwürdig. Aber da habe ich anscheinend Glück gehabt. Friere ich doch sonst so gerne, erhalte ich nun hin und wieder einen Hitzestrom mein Rückgrat entlang. Und Schwitzen ist bei Normaltemperatur nicht so das Problem. Nur nachts! Okay, ich habe unterdessen ein Handtuch auf das Bettlaken gelegt und manchmal wechsele ich bis zu dreimal das T-Shirt. Aber ansonsten geht es.

Nein, nicht verbergen, Nele, proaktiv mit dem Thema sein! Es ist so! Fertig!
Ich will nicht, dass es mir peinlich ist! Und das soll es für andere auch nicht sein.

Das mit dem Pressemenschen lässt sich das nicht irgendwie regeln?
Was hätte er denn davon, wenn du nicht hübsch, kompetent etc. rüberkommst?
Hm.

Aber das mit den Hormonen ist echt keine gute Idee.
Besonders, wenn du den Wechsel doch bald vollendet hast. *smile*
🙂

Anmerkung i.U.: Oben im Text habe ich „Ich find“ zu „Ich fing“ korrigiert. Später im Text wurde aus „soll es für anderen“ „soll es für andere“.
 

Schön. Schön. Schön. Sport. Frauen. Körper. Gewicht.

Letzte Woche sind mir Bilder von Sports Illustrated for Women aufgefallen: Bilder von Athletinnen diverser Disziplinnen.

 
Das brachte mich ins Grübeln. Ich erinnerte mich, wie ich eines Abends fasziniert in irgendeinem Sportkanal hängen geblieben war, weil sie Gewichtheben der Frauen brachten. Diese Frauen waren ungefähr so groß wie ich und hoben fast das dreifache meines Körpergewichts. Dass sie Kraft hatten, war ihnen anzusehen. *pling* Erinnerung.

Frauen und Sport. Frauen und Fitness. Natürlich macht frau Sport nur, um abzunehmen, das Gewicht zu halten – fitter, hübscher auszusehen. Ich erinnerte mich, dass meine Frau und ich uns für die WM 2011 ebenfalls das Panini-Sticker-Album anschafften. Irgendwie hatte ich noch im Hinterkopf, dass die fehlende Gewichtsangabe der Spielerinnen Thema war. Kein großes Thema. Mir ist es aufgefallen und die Begründung von Panini war merkwürdig:

"Auf die Gewichtsangabe haben wir bewusst verzichtet. Das ist charmanter."

Panini-Sprecherin Christine Fröhler
Zitat auf frauenfussball.zdf.de

Charmanter? Weil Frauen, die Sport treiben, Gewicht haben? Was ist daran charmant, außer, dass Frauen nicht lernen, dass Gewicht relativ ist? Dass Frauen sehen, wie echt fitte Körper aussehen? Wie relativ Körpergewicht zu Körpergröße und ausgeübtem Sport sein kann?

Nein, das geschieht so gar nicht. Im Gegenteil. Wir bekommen Bilder von Frauen geliefert,

  • die fit sein sollen.
  • Dabei einen BMI von 18 am besten vorweisen sollen.
  • Was heißt, dass sie kaum Muskeln ausgebildet haben können und beim nächsten Windstoß umgeweht werden.

So sind sie die Bilder, die von den Medien über „fitte“ Frauen geliefert werden. Bilder, die von Fitness-Studios gebracht werden – weil frau geht ja nur dahin, weil sie abnehmen und „fitter“ aussehen will. (Ich habe dort zugenommen, weil ich an Muskeln gewann.)
Selbstkritisch bemängelte deshalb auch die Comic-Künstlerin Nina Matsumoto auf ihrem Blog:

Reminder to self and others: fitness does not always equal perfect washboard abs.

comic artist nina matsumoto athletic body diversity reference for artists

Weibliche Körper sind unterschiedlich. Große Frauen, kleine Frauen. Runde Frauen, kantige Frauen. Mit Muskeln, die sich nach außen wölben – flache Bäuche sind da relativ. Ich lass mich trotzdem nicht vom Bauchmuskeltraining abhalten…
Mit Muskeln, die sich fein, aber stark abzeichnen. Halt Unterschiedlich.

Nur Frauen erhalten kaum die Chance, sich einfach in dem Körper wohlzufühlen, der ihnen mitgegeben wurde. Auf jeden Fall wird ihnen das nicht leichtgemacht: Die Normalität der Unterschiedlichkeit.
Ich lerne das Wohlfühlen in meinem Körper/ mit meinem Körper erst jetzt wirklich, seitdem ich wechseljährig bin. Schon verrückt.


Weitere Infos

unitedbarbell.com Built For the Sport
stumptuous.com Why don´t you look like a fitness model?
stumptuous.com What does an "athletic” body look like?
ninamatsumoto.wordpress.com athletic body diversity reference for artists
curvygirlguide.com What Fit Actually Looks Like

theatlantic.com ‚Venus with Biceps‘: A History of Muscular Women, in Pictures
frauenfussball.zdf.de Frauenfußball-WM 2011: Auch die Frauen gehen gut – Das erste Fußballerinnen-Album findet reißenden Absatz
sueddeutsche.de Frauen-WM 2011: Nordkorea Ein Klecks im Turniertableau
welt.de 20.06.11 WM 2011: Die deutschen Fußball-Frauen als Panini-Sticker
sueddeutsche.de WM-Kolumne: Die Vorstopperin Mehr Lippenstift? Mehr Puder? Bitte nicht!

Service
usareise.mobi USA Längeneinheiten umrechnen
usareise.mobi USA Gewicht kg, pounds umrechnen

Mein morgendlicher Erfahrungsbericht über Aggressionsbewältigung.

… hab’s eigentlich für mein Lauftagebuch geschrieben. Aber hier passt’s auch rein:

Vielleicht tue ich mir dieses Laufen in der Stadt deshalb an, weil ich direkt erfahren möchte, wie egoistisch, dumm und unbeholfen diese Menschheit ist, über die ich mich so gerne ärgere.
Ich brauche keine Bücher über Gier und Machtgelüste zu lesen, ich laufe mehrmals um meinen Block und kann das direkt erleben: Sie stellen ihren Kinderwagen mitten auf dem Gehweg ab, während sie sich verborgen an der Bushaltestelle mit ihrem „Streichelhändie“ beschäftigen. Oder eine andere starrt mich böse an, wenn ich knapp an ihrem Kind entlanglaufe – wohl in der Erwartung, dass ich mich um das Balg kümmere, das sie so einfach freilaufend auf dem Gehweg umherschweifen lässt. Radfahrende über 14 auf dem Gehweg sind in Frankfurt Usus. Frau möchte gar manches mal einfach nur einen Schritt zur Seite tun, damit es zu einem Schadensfall kommt. Nur hab ich keine Lust auf einen Krankenhausaufenthalt. Oder die WagenlenkerInnen fahren auf Zebrastreifen den Autoverkehr im Blick, aber die zu Fuß Gehenden und Laufenden werden nicht beachtet. Sollen die sich selbst kümmern, heil aus diesem Chaos heraus zu kommen.
Erzähl mir nichts von unserer Ellenbogengesellschaft. Ich erfahre sie.
Und dann tut es mir wieder gut, nicht Teil dieses meist ohne Hirn fabrizierten Tuns zu sein. Es ist so, als würden all die Leute nicht denken. Nur tun.
Sie denken nicht. Sie handeln nur.
Aber ich kann heimlaufen.
Dem Himmel sei Dank.
Weg von denen da draußen.

Der Wechsel ist jetzt. Post kommt später.

Sie heißen „Wechseljahre? Ganz einfach!“, „Tabuthema Wechseljahre“, „Weisheit der Wechseljahre“, „Kursbuch Wechseljahre“, „Verwandlungen: Lesben und die Wechseljahre“ und „Der weise Leichtsinn“ – die Bücher für die Frau in den besonderen Jahren.
Und deuten mir mit ihren Titeln und Untertiteln an, dass alles ganz einfach sei oder ein Tabu. Die Frauen seien auf der zweiten Lebenshälfte angelangt und sollen trotzdem jung, schön und sinnlich bleiben. Und ja, tatsächlich Lesben gibt es.

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Aber mit den meisten der Bücher bin ich nicht glücklich geworden. Angefangen damit, dass mir empfohlen wird, erstmal zur Gynäkologin zu gehen, damit diese herausfindet, dass ich wirklich wechseljährig bin, wird ein großer Hauptaspekt auf Sexualität und Ernährung (gerne dabei erwähnt Phyto-Östrogene) gelegt. Weiter wird angedeutet, dass die Frauen dadurch, dass sie Mütter seien, an Lebensinhalt verlören, weil die Kinder aus dem Haus seien. Auch die Beziehung zum Ehemann würde sich ändern.
Ich fand mich zu 95% nicht mitgemeint.
Komisch.

Buchlektüre

Zwei Bücher, die Erfahrungsberichte zweier Heteras (Wenzel-Winter und Prüser) konnte ich ganz schnell und leicht lesen. Da diese vom Umfang angenehm und auch von der Schreibe wie ein Bericht waren.
Drei Bücher werde ich wahrscheinlich nicht weiterlesen. Nach dem ersten Hineinblättern machte mir neben dem Inhalt auch der Umfang (200, 259 und 566 Seiten) zu schaffen. Am heftigsten zu spüren war dies bei „Weisheit der Wechseljahre“. Hier verwendete die Autorin ein Großteil des Textes auf einerseits Hormontherapie und anderesseits eigene Eheerfahrungen. Bei einem Buch welches 566 Seiten hat, ist das schon recht langatmig.
Eines, dasjenige, dass Lesben als Zielgruppe hat, bin ich gerade am lesen. Mal sehen.

Besondere Lektüreerfahrung

Witzig fand ich, dass Heike Prüser in ihrem Erfahrungsbericht „Wechseljahre? Ganz einfach!“ auf Seite 27 davon erzählte, dass ihre Gynäkologin ihr mitteilte, dass sie mit 45 nicht in den Wechseljahren sein könne. Sie sei doch „viel zu jung“ dafür. Ich musste schmunzeln, als ich es las. Weil, das ist symptomatisch für viele Texte, die es über Wechseljahre gibt. Da wird munter der Wechsel mit der Menopause verwechselt. Und wenn das sogar ÄrztInnen passiert, wie sehr kann frau darauf vertrauen, dass sie richtig beraten wird?

  • Das statistische Durchschnittsalter für das Eintreten der Menopause liegt bei 52,3 Jahren
  • Die Wechseljahre beginnen durchschnittlich mit 47,5 Jahren, und die hormonelle Umstellung dauert im Schnitt 3,8 Jahre

Quelle: Kursbuch Wechseljahre, S. 20

Echt positiv aufgefallen ist mir bei meiner bisherigen Lektüre das Buch „Tabuthema Wechseljahre“ von Barbara Wenzel-Winter. Sie kam einfach auch mal zum authentischen Erleben und berichtete aus der alltäglichen Praxis. Bei der Lektüre war zu spüren, dass hier eine Frau schreibt, die es gerade erlebt und auch nicht verschweigt, was alles passieren kann. Hinweise, die ich in dieser Tiefe – außer Hitzewallung und Gemütsbefindlichkeiten – in keinem der anderen Bücher fand. Viele der Inhalte aus Wenzel-Winters Buch waren zuvor und sind auf ihrer Webseite zu finden Gedanken zum Klimakterium. Ein Erfahrungsbericht. Sie führt diese Seite auch kontinuierlich weiter.

Wie es mir mit der Lektüre zu den Lesben in den Wechseljahren ergehen wird, davon erzählt wahrscheinlich ein anderer Bericht.


Bücher- und Linkliste
Weiterlesen

Es nervt…

Vor Weihnachten fing es an, ich spürte: da kommt sie schon wieder, die Migräne. Und schwupps, warf eine Tablette dagegen ein. Ruhe.

Seit gestern nun lässt „sie“ mich leider so gar nicht in Ruhe. Hat sich wohl gedacht: „Okay, die Kopfschmerzen funktionieren nicht mehr. Sie hat Abhilfe. Versuchen wir doch etwas, wogegen es keine Abhilfe gibt: die Aura!“
Ja, und seit gestern ist die Migräne-Aura in den Augen wieder so schlimm, dass ich mich vor zu viel Helligkeit schützen muss.
Kann den Anfall gerade jetzt so gar nicht gebrauchen.
Vielleicht ist er jetzt deshalb da.

Flimmerskotom

Beispielhaftes Bild auf Pia & Ralle Zusammenwohnblog – Auge um Auge…

Das Doofe ist, dass mein Flimmerskotom nicht wirklich nach ner halben Stunde weg ist.


Weitere Infos

Schöne Visualisierungen zum Skotom gibt es von der Künstlerin Delia Malchert auf migraine-aura.org.
Wikipedia hält einen Artikel zum Thema Migräne vor. Auch die Apotheke kann etwas zur Migräne sagen.
 

Alte Frauen und der Sport

Mit 43 habe ich das Laufen angefangen.
Dorothy De Low begann ihren Sport mit 50.
Und Christel Happ startete mit 66 ihr Leichtathletiktraining.

Ich habe gar nicht vor, mich in die hohen Reigen des Turniersports einzureihen. Aber es ist schon faszinierend, was alte Frauen im Sport noch so alles leisten.

Von Christel Happ berichtete meine Frau im Sommer dieses Jahres. Sie zappte im TV und landete beim mdr. Dort wurde gerade von der Leichtathletin Christel Happ erzählt, die erst mit 66 ihren Sport begann. Christel Happ berichtete in diesem TV-Beitrag auch über ihr Training und die Besonderheiten. Und meine Frau findet es immer wieder bemerkenswert, wie Frau Happ locker in ihrem Garten Diskus übte und eines Tages landete dann dieser Diskus auf dem Garagendach des Nachbarn.

Dorothy De Low fiel mir kurze Zeit später über eine Newsseite im Web auf. 100 Jahre alt und siegreiche Tischtennisspielerin mit der Killervorhand. Das begeisterte mich, deshalb suchte ich im Netz nach weiteren Infos über sie.

Leichtathletik locker mit 80

Tischtechnis floggig mit 100