Fundstück: Über nicht eingeladene Frauen…

Recht eindeutig beschreibt Antje Schrupp auf ihrem Blog: es kann nichts Allgemeines festgestellt werden, wenn ein großer Teil relevanter Teilnehmerinnen nicht eingeladen wird.

Frauen sollten eingeladen werden, weil zu keinem beliebigen Thema der Welt sinnvoll diskutiert werden kann, wenn Männer dabei unter sich bleiben. Eine solche Veranstaltung ist ganz einfach nicht in der Lage, Allgemeinrelevantes hervorzubringen und wird deshalb unweigerlich eine schlechte Veranstaltung sein. Oder anders: Eine Gruppe, die (fast) ausschließlich aus Männern besteht, kann sinnvollerweise nur über das Thema „Männer in den Medien“ diskutieren, aber nicht über „Medien“ generell.

Quelle: Kurz meine fünf Zent zum Mainzer Männer-Medien-Disput

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Fundstück: re:publica2012 – Udo Vetter: Spielregeln für das Netz – sicher publizieren in Blogs, Foren und sozialen Netzwerken

Veröffentlicht am 18.05.2012 von republica2010

Texte, Fotos, Videos: Das Netz ist mittlerweile eine gigantische Publikationsmaschine, die jedermann offen steht. Doch die neue Freiheit stößt häufig und unerwartet an ihre Grenzen. Wer fremde Inhalte veröffentlicht oder auch nur zu forsch seine Meinung sagt, muss mit Abmahnungen und Klagen rechnen. Streit wegen großer und kleiner Rechtsverletzungen ist an der Tagesordnung. Der Vortrag erklärt anhand aktueller Beispiele die wichtigsten Dos und Don’ts für jeden, der online kommuniziert.

spiegel.de re:publica-Highlights: Anwalt Vetter erklärt die Blog-Gesetze
 

Fundstück: Relevante Blogs

Interessanter Beitrag zu was eigentlich relevante Blogs sind.
Und warum hohe Klickrate nicht Relevanz bedeuten …
So beschreibt Antje Schrupp, warum sie bloggt:

Ich schreibe meinen Blog deshalb nicht für euch. Aber auch nicht nur für mich. Sondern ich schreibe meinen Blog, weil ich der Meinung bin, dass das, was ich hier schreibe, geschrieben werden muss, weil ich glaube, dass die Welt das braucht. Ob das auch noch andere so sehen, ist für mich kein Kriterium. Natürlich freue ich mich, wenn das so ist. Aber ich habe es halt nun mal nicht in der Hand. That´s life.

Quelle: antjeschrupp.com Dekoration und Reichweite. Oder auch: Was ist Relevanz?

Fundstück: Anne Klein

Auf Facebook bei den Wirtschaftsweiber e.V. gefunden:

„Frauen haben eine andere Vorstellung von der Politik und eine andere Qualität von menschlichen Beziehungen, die sich auch in der Form der politischen Auseinandersetzung durchsetzen und zeigen wird.“ Anne Klein


Weitere Infos

Fundstück: Über nicht bloggende Frauen

Viele der Teilnehmerinnen (einer Umfrage der bloggenden Autorin, Leonie Seng, Anm. i.U.) scheinen außerdem eine sehr hohen Anspruch an sich selbst und an Blogs zu haben. Viele glauben demnach, sie hätten nichts Interessantes zu sagen; die Bedenken, womöglich Triviales oder Uninteressantes zu schreiben, scheinen also sehr hoch zu sein. Dabei finde ich die möglichen Themen derjenigen, die gern bloggen würden recht spannend – schade, dass sie es nicht tun!

Quelle: scilogs.de Warum Frauen nicht bloggen von von Leonie Seng

Noch mehr Fundstücke

Fundstück: Homosexualität im Fußball

Schweer meint die unterschiedliche Bewertung von Homosexualität bei Frauen und Männern steht im Zusammenhang mit der Wertschätzung vom traditionellen Konzept von Männlichkeit. Lesben würden eher männlich bewertet. Männlich im Sinne von stark, dominant, aggressiv, kämpferisch. Schwule hingegen gelten als eher weiblich, also schwächer und weniger aggressiv und somit eben auch weniger für sportlichen Wettkampf geeignet. „Und von daher muss man glaube ich aufpassen, dass diese höhere Wahrnehmung von Homosexualität im Frauen-Fußball – die hat nichts zwangsläufig etwas mit einer stärkeren Akzeptanz zu tun hat“ mein Schweer, “ sondern einfach damit, dass eine ganz andere Wahrnehmung eine Rolle spielt, die eben auch eine Form von Diskriminierung darstellt.“

Quelle: dw-world.de Frauen-WM 2011 | 03.06.2011 – Zweierlei Maß – Lesben und Schwule im Fußball

Die FIFA Frauen Weltmeisterschaft in Deutschland sieht er (Marcus Urban, i.U.) als Chance, Stereotypen von Männlichkeit im Fußball erneut in Frage zu stellen. „Man kann immer wieder feststellen, dass viele Männer Frauenfußball unterschätzen, so wie sie eben glauben, dass Schwule nicht Fußball spielen können. Und wenn Frauenfußball beliebter wird und eben solche Vorurteile über Frauen in Frage stellt, dann kann das auch einen Imagewandel bei schwulen Männern fördern.“

Quelle: dw-world.de Frauen-WM 2011 | 03.06.2011 – Zweierlei Maß – Lesben und Schwule im Fußball

Fundstück: Über das menschliche Wesen

Von Tschernobyl kann man viel über das menschliche Wesen lernen. Darüber, wie der Mensch funktioniert, verdrängt, denkt und handelt und lenkt. Eines habe ich begriffen: Die pure Existenz dieses Ortes lässt einen an der Lernfähigkeit des Menschen zweifeln, vielleicht sogar daran, dass er ein Vernunftwesen ist.

Quelle: spiegel.de Filmen in Tschernobyl
Wo ein Kätzchen zum Todfeind wird

Fundstück: Wichtig sei die Qualität der Liebe

Während des Spaziergangs hatte ich den Dalai Lama auch zu seiner Meinung über Homosexualität gefragt. Keine Religion hat für Homosexuelle wirklich aufmunternde und bestätigende Worte parat und ich wollte wissen, was er darüber denkt. Er fände nichts Schlimmes an Homosexualität, sagte er. Es ginge doch um die Qualität der Liebe, nicht um ihre Orientierung. Außerdem sei es für ihn eine Grundregel, andere Menschen so zu akzeptieren, wie sie sind. Egal, um was es dabei geht.

Quelle: einestages.spiegel.de Treffen mit dem Dalai Lama: „Er hat die ganze Zeit gekichert“