Frühstück

frühstück
 
 


Nachtrag 10:18 Uhr

Meine Frau ist der Meinung, dass es besser wäre, wenn ich beschreibe, wie dieses Bild entstanden ist.
Nun gut.
Das Bild ist schon etwas älter, mindestens 15 Jahre dürften es sein. (Ich habe nachgeforscht: Es war der 01.07.1995). Ich fotografierte mit der Spiegelreflexkamera, damals noch mit einzulegenden Filmen.
Dies Bild entstand kurz nach dem Einlegen eines neuen Films. Damit der Film richtig fortgeführt wird, macht mensch meist einfach ein Klick „ins Nichts“, damit der Weitertransport tatsächlich funktionert.
Deshalb hat das Foto diese Unschärfe vorzuweisen, die ich dann doch so charmant finde. 😳
Weil ich hatte gar nicht beabsichtigt, dieses Stilleben abzubilden.
Okay, ich bin verliebt in dieses Foto… :lalala:
Aber es bringt die Stimmung rüber, die damals vorherrschte, als ein Kreis studierender und studierter Frauen sich ein Wochenende in einem Frauenferienhaus gönnte…

 

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Ergebnisse der Untersuchung

Wir berichteten darüber, Kater muss zur Ultraschalluntersuchung.

Zurück kamen wir mit folgenden Ergebnissen:

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  • Kater geschoren
  • Herzkrank (HCM)

 

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  • und Kater zu dick. Gewicht 7,45 kg

 


Konsequenzen

Derzeit noch keine Medikamente zu nehmen, aber Pflicht:

Abnehmen,
abnehmen,
abnehmen
und
abnehmen.

Die blogschreibende Tütenöffnerin hat sich dazu verpflichtet, keine Leckerlis und andere „Süßigkeiten“ (wie Käse: Salz, Fett *bäh*, Schinke: Fett, Salz *bäh**bäh*) – auch wenn die Gaben noch so selten waren – zu verfüttern. umkipp

Wird ne harte Zeit werden.
Der andere frisst ja nur so sporadisch (wahrscheinlich ist er deshalb auch so dünn: Gewicht: dünne Katze: 4,8 kg = Normalgewicht).

Das Spinnen-Rett-Brett

Auch ich mag Spinnen nicht sonderlich in der Wohnung.

Aber ich nutze nicht den Staubsauger, um sie zu beseitigen oder schlage gar mit einer Zeitung auf sie, bis sie platt sind.
… und wenn, dann nur in Ausnahmefällen…

Ich habe mir angewöhnt, Glas und eine Postkarte zu nutzen, um sie vorsichtig einzusammeln und sie dann rauszutragen.

Als ich am Samstagnachmittag Nachhause kam, fand ich eine Überraschung vor, die meine Frau angefertig hatte:

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Das Spinnen-Rett-Brett.

spinnen-rett-ganz-DSCN2107Ein gutes Stück Pappe, fein ausgeschnitten und beschriftet. In Kombination mit einem Glas das perfekte Spinnen-Rett-Set.

Nun muss ich nicht immer wieder neu nach diversen Postkarten suchen, um meine Spinnenrettaktion vornehmen zu können.
Vielen Dank, kann ich da sagen. icon_mrgreen

Sehr gute Idee!

Der Menschen Plage: Eine Klimaanlage!

seminar-DSCN2100Am Samstagnachmittag bin ich von einem dreitägigen Seminar zurückgekommen. Dieses war im Grunde wie alle Seminare sind: gut, arbeitsintensiv (9-19 Uhr), lehrreich und witzig. Mit Kolleginnen und Kollegen auf Seminar macht Spaß. grayyes
Die Seminarleiterin brachte interessante Inhalte und wählte perfekte Methoden, um diese uns nahe zu bringen.

Das Umgebungssetting

Das Wetter war genial.
Die Sonne schien.
Die Temperatur steigerte sich bis auf mindestens 23 Grad Celsius.
Die Umgebung um das Seminarhotel war malerisch…
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Die Problematik der aushäusigen Akustik

Leider gab es eine lärmende Autobahn direkt in der Nähe, so dass ein Vortrag draußen, bei dem die vortragende Person auch nur zwei Meter wegstand, nicht möglich war, da der Lärm jeden Inhalt schluckte.
Und so mussten wir fast gänzlich die drei Seminartage im Seminarraum verbringen (Ausnahme waren die Arbeiten in kleinen Gruppen).

Die Klimaanlage

Nun gehört es zu einem modernen Hotel, dass es auch im Besitz einer Klimaanlage ist. Da musste ich gleich zu Beginn den kalten eisigen Luftzug der Klimaanlage als Rahmenbedingung bemängeln. So ganz verstand ich auch nicht, warum in ebenerdigen Seminarräumen MIT Glastüren, die kippbar und sogar zu öffnen waren, eine Klimaanlage von nöten sein musste… Macht doch das Teil einfach aus!
Der Blick auf die Ausgangssituation zeigte jedoch: Die Hotel-Klimaanlage wurde zentral gesteuert für weitere Seminarräume und das Restaurant, so dass es die Varianten gab: Klimaanlage in allen Räumen an oder Klimaanlage in allen Räumen aus.
Aufgrund dieser Problematik, gab es nur die Alternative: Klimaanlage auf warm.

Wieder mal die Einzige

Gut, habe ich mal wieder einen Stein im Brett bei den Kollegen, die nun ins Schwitzen gerieten. Mein Vorschlag, Fenster und Türen des Seminarraums zu öffnen, ging in der Vorstellung unter, dass ich alles, was Luftbewegungen anging, nicht ertragen könne. Es kam nur langsam durch, dass ich den Wind draußen okay fand und auch nix dagegen habe, wenn der Wind durch offene Fenster in den Raum gelangt…

Naja. So war der erste Tag für die Kollegen zu warm.

Eine Überraschung am frühen Abend des zweiten Tages

Der nächste Tag begann wieder mit kaltem Luftzug aus allen Rohren der Anlage. (Warum die über Nacht immer auf kalt sich stellen muss?)
Nachmittags war die Anlage wieder auf warm gestellt. Gegen 18 Uhr als zur Bereicherung des Seminars ein Abteilungsleiter zum Vortrag kam, teilte die Klimaanlage durch leises „Klick“ und anschließender Stille mit, dass sie sich ausgestellt hatte…
was
Interessant. gruebel
Waren wir nun die einzigen Leute, die die Räume nutzten?

Eine wirkliche Antwort gab es nicht auf dieses Mirakulum. Weil am nächsten Tag war die Anlage wieder am Laufen.

Die Lösung kommt am Schluss

Der Samstag begann für mich also so wie ich es bereits kannte: Mir schmerzten die Schultern und die Wangen. Die Augen trockneten aus (dem Himmel sei Dank, bemängelten das auch viele Kollegen). Ich stellte mich darauf ein, den Vormittag zu leiden und den Nachmittag die Kollegen wieder zu verärgern.
Da teilte die Seminarleiterin mit, dass gleich eine Hotelmitarbeiterin käme, um „Bretter“ über die Klimaanlage zu befestigen.

Es stellte sich letztendlich heraus, dass es Gummimatten waren, die in der Mitte ein kleines Loch besaßen und am Rand mit einem Magnet versehen waren. Diese konnten über die Öffnungen der Klimaanlage, die weiterhin auf „kalt“ stand, „geklebt“ werden.

Ein Wunder geschah: alle Kollegen waren mit dieser Lösung zufrieden.
Restlos alle.

Und es bleibt mir vorbehalten, mich zu fragen, warum diese Lösung erst für den letzten Tag aus dem Ärmel geholt wurde…

graysigh

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Vorher Nachher

Nachtrag etwas später
Ich vermeine nun, vermuten zu dürfen… icon_wink
Dass bisher niemand so wirklich den Mund ob dieses Problems geöffnet hat, so dass die Lösung, die ja wohl angedacht und vorhanden war, kaum bis nie eingesetzt wurde…
Wenn Dinge nicht genutzt und gebraucht werden, dann geraten sie halt in Vergessenheit.
Ich kann stolz darauf sein, auf Problemstellungen zu beharren. icon_lalala

 

Das Verschwinden der Frauen aus der Geschichte…

Als ich so durch die Ausstellung „Pyramiden – Häuser für die Ewigkeit“ schritt, fiel mein Blick auf eine seltsame Skulptur: Einsam saß ein Mann auf einem Sitzplatz für zwei. Irgendwie fehlte da doch etwas.
Als ich mir die Figur von hinten anschaute, sah ich einen Arm über seinen Rücken liegen. Nicht seinen Arm!

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Und das Info-Schild erzählte mir folgenden Hintergrund:

Statuengruppe des Senefer

Kalkstein, Giza, Altes Reich, 6. Dynastie, um 2200 v.Chr.
Hildesheim, Roemer- und Pelizaeus-Museum, Inv.-Nr. 2973
Senefer war „Untervorsteher der Arbeiter des Palastes“, ein kleiner Beamter, dessen Einkünfte aber doch für ein Grab aus Stein und für eine Grabstatue reichten. Die ursprünglich neben Senefer dargestellte Frauenfigur wurde schon in der Antike entfernt, ihr Name aus der Inschrift getilgt. Erhalten blieb nur ein Teil des rechten Arms, der auf dem Rücken des Mannes auffliegt.

Quelle: Infoschild Ausstellung „Pyramiden – Häuser für die Ewigkeit“ Palmengarten

Ich weiß, warum ich jedesmal nur müde innerlich lächele, wenn mir der Satz entgegen fliegt:
„Frauen kommen doch gar nicht in der Geschichte vor!“
oder
„Sie haben nichts Großartiges geleistet!“

Geschichte wird geschrieben und festgehalten von den Mächtigen.


Infos zur besonderen Stellung der Frau im alten Ägypten