Tadam: Intermezzo

IMG_6908Bild gemacht von meiner Frau am 04.03.2012 zum Lesbenliteratursalon

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DenkRäume: Sisterhood can kill – Vortrag und Diskussion mit Carola Spiekermann

sisterhood can killAus der Reihe DenkRÄUMEDenkRÄUME ist eine Veranstaltungsreihe im EVAngelischen Frauenbegegnungszentrum, Frankfurt/Main. Frauen sind eingeladen, miteinander ins Gespräch zu kommen und gemeinsam zu denken. Bekannte feministische Vordenkerinnen halten Referate und danach gibt es Gelegenheit zum Austausch. im EVA gab es am Freitag den Vortrag „Sisterhood can kill, Provokative Fragen zur fehlenden Konfliktkultur in lesbisch-feministischen Gruppen“ mit Carola Spiekermann, Psychologische Psychotherapeutin und Feministische Bildungsreferentin. Im Raum sitzen mit meiner Frau und mir über 30 erwartungsvolle Frauen.

Eli Wolf, Pfarrerin im Eva lässt die Mitorganisatorinnen der Reihe DenkRäume Konny Gerhard (EDV-Fachfrau, Mitschreiberin bei L-Talk, Macherin von lesben.org, Mitfrau bei LLL e.V. und mehr) und Sylvia Gorchs (53, im 30. Jahr lesbisch) sich selbst vorstellen.

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Die Organisatorinnen der Reihe DenkRäume

Anschließend beginnt Eli Wolf mit dem nun schon traditionellen Interview der Referentin.

Interview
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DenkRäume: Der Ball ist lesbisch – Homophobie im Fußball Vortrag von Tanja Walther-Ahrens [Update]

Am Freitag, den 13.05.2011 besuchte ich die Veranstaltung „Der Ball ist lesbisch – Homophobie im Fußball“ aus der Reihe DenkRÄUMEDenkRÄUME ist eine Veranstaltungsreihe im EVAngelischen Frauenbegegnungszentrum, Frankfurt/Main. Frauen sind eingeladen, miteinander ins Gespräch zu kommen und gemeinsam zu denken. Bekannte feministische Vordenkerinnen halten Referate und danach gibt es Gelegenheit zum Austausch. im EVA.

Nachdem die Fragen geklärt waren, ob frau Karten für das Endspiel zur WM in diesem Jahr hat und ob sie weiß, was Abseits ist – Hier kann sich frau gerne die Regel erklären lassen. Oder dann doch besser hier. – startete der Abend mit dem Vortrag von Tanja Walther-Ahrens.

INTERVIEW

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Tanja Walter-Ahrens und Eli Wolf

Im Interview mit Eli Wolf erzählt Tanja Walter-Ahrens, dass sie in Berlin wohnt.
Aufgewachsen ist sie in Lehnheim in der Nähe von Grünberg, wo die hessische Sportschule ansässig ist. Fußball spiele sie, seit sie laufen könne.
Auf dem Land hätte es nur die Wahl zwischen Sportverein oder Gesangverein gegeben.
Ihr jüngerer Bruder wollte nicht Fußball spielen. Sie spielte im Sportverein zusammen mit den Jungs seit sie sechs war. Dies sei möglich bis 14 Jahre. Danach mit 15/16 kam sie zu den Frauen.
Ihre Oma fand es schlimm, dass sie Fußball spielte, ihre Sachen wären immer so dreckig. Auch der Vater fand ihr Fußballengagement nicht so toll. Nur ihre Mutter unterstützte sie.

Dem Begriff lesbisch sei sie als Kind nicht begegnet. Sie fand Jungs zum Fußballspielen nett, aber ansonsten nicht so spannend. Ihr Coming Out hatte sie zur Abizeit.
Nach dem Abitur ging sie nach Berlin, um zu studieren. Ihre Fächer waren Sport auf Lehramt und Sonderpädagogik. Nebenbei spielte sie Fußball bei Tennis Borrusia Berlin.
Durch ein Stipendium konnte sie ein Jahr in den USA studieren. Dort spielte sie auch Fußball.
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DenkRäume "Lesben machen Geschichte" – Vortrag von Irene Franken

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Am Freitag, den 08.04.2011 konnten meine Frau und ich nach langer Pause wieder eine Veranstaltung der Reihe DenkRÄUMEDenkRÄUME ist eine Veranstaltungsreihe im EVAngelischen Frauenbegegnungszentrum, Frankfurt/Main. Frauen sind eingeladen, miteinander ins Gespräch zu kommen und gemeinsam zu denken. Bekannte feministische Vordenkerinnen halten Referate und danach gibt es Gelegenheit zum Austausch. im EVA besuchen.

Das Thema hieß „Lesben machen Geschichte“. Als Referentin war Irene Franken eingeladen, Historikerin, Publizistin und eine der Mitbegründerinnen des Kölner Frauengeschichtsvereins.
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Erste Eindrücke zum 11.03.2011

Polizeiruf 110: Was passiert, wenn ich im Notfall anrufe?
Expertinnen der Polizei und aus Frauenprojekten berichten.
Stephan Gladen, Einsatz- & Notrufzentrale der Polizei,
Stephanie Charrier, 13. Polizeirevier "Häusliche Gewalt.,
Simone Mertel und Mehri Hakimi-Fard, Hilfen für Frauen in Not des Frankurter Vereins für soziale Heimstätten e.V.,
Carla Bitsch, Frauenreferat der Stadt Frankfurt, Mechthild Nauck, EVA
Zeit und Ort: 18.00 Uhr, EVA, Saalgasse 15, Frankfurt

110-IMG_0934-250Jahrzehnt der Frau?
Ausgerufen?

Migräne am Kommen? Morgen soll das Wetter toll werden. Mal sehen.
Ich hab Hunger. Das Knabberzeug. Oja.

Sechs Frauen sitzen nun auf dem Podium. Bald geht es los.

Sieben Besucherinnen sind da. Nur? Warum? Thema zu unbeliebt?
Werden zwei mehr.

Veranstaltung sei kurzfristig entstanden, höre ich.

Erste Eindrücke zum 10.03.2011

Frauen, Frieden, Sicherheit – Vom Zorn zur Leidenschaft

Diskussionsabend zur UN Resolution 1325

mit Prof. Dr. Claudia von Braunmühl, FU Berlin / Gutachterin für internationale Beziehungen, Dr. Rita Schäfer, Ethnologin in Afrika, Kerstin Müller, MdB; Mechthild Gunkel, Zentrum Ökumene der EKHN; Mechthild Nauck, EVA; Moderation Dr. Simone Wisotzki, HSFK
Zeit und Ort: 19.00 Uhr, EVA, Saalgasse 15, Frankfurt

In Kooperation mit dem Friedenspfarramt im Zentrum Ökumene der EKHN

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Geniale Frauen.
Forscherinnen.
Eifrig im Gespräch.
Sachkundigkeit in jedem Wort spürbar.

Was gibt es für Formen von Macht…
… als Feministin … als Friedensforscherinnen…

Warum mag ich dieses Flair?

Frau kennt sich!
Ich kenne hier jetzt gerade gar keine. Aber das ist auch egal! Irgendwie ist es die Stimmung, die mir gefällt.
Die Gelassenheit.
Das Engagement.
Der Duft des Raumes trägt. Parfüm? Duftöl? Der Tee? Was?

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Erster Eindruck vom 3. März 2011 [Update]

100 Jahre Internationaler Frauentag –
99 Frauen und Du

Jubiläumsprogramm des EVAngelischen Frauenbegegnungszentrum Frankfurt

In Kooperation mit dem Frauenreferat der Stadt Frankfurt am Main

· Die Hälfte des Himmels – 99 Frauen und Du
Ausstellung von Annette Schiffmann im EVAngelischen Frauenbegegnungszentrum, Saalgasse 15, 60311 Frankfurt am Main vom 4. bis 23. März 2011

Frisörin, Hausfrau, Simultandolmetscherin, Rentnerin, Ordensschwester, Studentin, Druckerin, Pfarrerin, Wirtin, Verkäuferin, Prostituierte, Friedensaktivistin…
99 Portraits von Frauen + 1 Spiegel zeigen Frauen mit und ohne Gewalterfahrung zwischen 16 und 92 Jahren, aus allen Lebenslagen und vielen Ländern.
Audio-Guides ermöglichen es, den Frauen zuzuhören.

Es könnte jede sein. Es sollte keine sein. Gewalt geschieht meistens unsichtbar für andere. Sie ist in dieser Ausstellung auch – fast – nicht sichtbar. Mit Absicht.

Die Ausstellung zeigt 99 Frauen mit ihren unterschiedlichen Erfahrungen. Und dich!

Zur Ausstellung und den Veranstaltungen sind Frauen und Männer herzlich willkommen.

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… bei der Ausstellungseröffnung: Die Hälfte des Himmels. 99 Frauen und Du (PDF zur Ausstellung)
 
Update vom 25.04.2011: Video eingestellt

 

DenkRäume – Zur Un/Möglichkeit lesbischer Staatsbürgerinnenschaft

DenkRäume, 29. Oktober 2010, EVAngelisches Frauenbegegnungszentrum, Frankfurt
Referentin: Christine M. Klapeer, Sozialwissenschaftlerin, Universitätslektorin, lesbische Aktivistin aus Österreich

Ankündigungstext:

Staatsbürgerschaft wird im alltäglichen Sprachgebrauch meist als Bezeichnung für die nationale Zugehörigkeit und mit Rechten (wie z.B. das Wahlrecht) verwendet. Die Frage, wer überhaupt warum als Staatsbürger(in?) anerkannt und wie staatsbürgerliche Teilhabe konzipiert wurde und wird, kann jedoch nicht jenseits von Geschlecht und Sexualität beantwortet werden. (Weiße) Männlichkeit sowie ungleiche hetero-sexuelle Beziehungen waren und sind bis heute ein wesentliches Organisationsmoment von Staatsbürgerschaft.
Es gilt daher die Möglichkeit lesbischer Staatsbürgerinnenschaft kritisch in den Blick zu nehmen:
Sind Lesben heute ‚vollwertige‘ Staatsbürgerinnen? Wollen sie es sein?

=> Weiter zum Blogbeitrag zur Veranstaltung auf LesKultur.
 

DenkRäume – Lesbische Bestatterinnen: eine andere Sicht auf Leben und Tod?

Sicher im Leben ist nur eins: wir werden alle sterben.
Die Frage dabei ist jetzt: wie gehen wir damit um?
Wollen wir die typische Null-Acht-Fünfzehn-Bestattung oder wollen wir die Angelegenheit dann doch etwas würdevoller und uns mehr entsprechend gestalten?

=> Weiter zum Blogbeitrag zur Veranstaltung auf Leskultur.
 

Ein bisschen was vom "Dialog der Generationen" im EVA

Es bekümmerte mich in der Vergangenheit, dass die Mittwochsrunde des Vereins LLL e.V., aus welcher der Verein kuriosweiser vor hundert Jahren entstanden ist, als Veranstaltung langsam eingeschlafen und ohne Ersatz verblieben war. Ich kann mich noch an rege Diskussionen zwischen Lesben jeglichen Alters erinnern – vor Vereinszeiten und auch während Vereinszeiten.

Als ich mich so auf der Suche nach einer neuen Veranstaltung inhaltlicher Natur und gesprächskulturell umschaute, musste ich feststellen, dass diese meist eine Altersbegrenzung hatten: so befände sich z.B. meine Frau mit ihren 31 Jahren im Niemandsland der lesbischen Diskussionskultur – zumindest was diese Einteilung in Altersgruppen angeht.

Es gibt junge Lesben-Gruppen bis 27, es gibt Gruppen ab 40 und die ab 50jährigen Lesben-Gruppen. Wobei letztere mich wegen der Themen sehr interessieren würde, diese mich aber wahrscheinlich nicht reinließen, da ich doch dann zur mittleren Gruppe gehöre. Naja.

Von daher ist die unterdessen gefundene Veranstaltung Dialog der Generationen im EVA für mich und meine Frau eine prächtige Gesprächsrundenveranstaltung, an der wir beide teilnehmen können – trotz unseres Altersunterschieds. Außerdem hörte ich, dass sich durch diese Veranstaltung auch zwei Frauen beziehungstechnisch gefunden haben, die sich ansonsten durch die Abgrenzung niemals gefunden hätten.
Gespräche verbinden – möglicherweise. :wave:

LIBS schreiben über Dialog der Generationen – Erzählcafe auf ihrer Homepage:

Mit dieser Veranstaltungsreihe möchte LIBS e.V. jüngeren und älteren Lesben die Möglichkeit geben, gemeinsam in einen Dialog zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten zu gehen. Das Erzählcafé hat darüber hinaus zum Ziel, sich zu begegnen, sich gegenseitig kennen zu lernen, sich auszutauschen und sich auseinander zu setzen.

Die Auswahl der Themen orientiert sich vorerst an den Themenwünschen der Frauen, die im Zuge des sechsten Erzählcafés Anfang August 2008 ihre Vorschläge an uns heran getragen hatten.

Eine Kooperation zwischen LIBS e.V. und mit dem EVAngelischen Frauenbegegnungszentrum in Frankfurt.

Quelle: LIBS – Lesben Informations- und Beratungsstelle e.V.

Art und Weise

Wie funktionieren diese Runden? Es ist eine offene moderierte Veranstaltung. Manche Frauen kommen regelmäßig, manche nur zu speziellen Themen.
In der Moderation gab und gibt es große Unterschiede. Meist sind es zwei Frauen, die die Gruppe ein bisschen "anleiten". Dabei waren manche Moderatorinnen sehr gut vorbereitet, andere weniger. Manche ließen die Gespräche laufen, andere hatten ein festes Ziel vor Augen.

Ich persönlich mag es, wenn eine kurze Einleitung kommt. Es eine gewisse Redeliste gibt – je nach Gruppengröße, denn bei kleinen Gruppen macht es nicht so den Sinn. Und hey, es ist meine Freizeit, ich erhalte keine Benotung. Es ist der Spaß am Austausch, der mich dort hinbrachte und –bringt.

Ein paar Themen, die wir so mitbekamen

Am 17.11.2008 hörten wir eher nur zu, als es um das Thema „Unter der Lupe: Lesben leben mit Kindern“ ging.
Am 27.01.2009 ging es um das Thema „Coming Out am Arbeitsplatz“, ich hab da meine Erinnerungen hier in diesem Blog aufgeschrieben.
Auch am 05.03.2009 hörten wir bei dem Thema „Lesben mit Migrationshintergrund“ eher interessiert zu.
Am 20.04.2009 gab es das Thema „Lesbische Lebensentwürfe und Lebensweisen“.

Über die Veranstaltungen

erzähle ich hier in diesem Eintrag später etwas, wenn ich dazu Zeit finde. Ich werde es dann durch „Update“ in der Überschrift kennzeichnen. :yes:

An den Veranstaltungen „Lesbische Identität und Glaubensrichtungen“ am 28.10.2009 und „Thematischer Rückblick auf das Jahr 2009“ am 07.12.2009 nahmen wir nicht teil.