DenkRäume: Sisterhood can kill – Vortrag und Diskussion mit Carola Spiekermann

sisterhood can killAus der Reihe DenkRÄUMEDenkRÄUME ist eine Veranstaltungsreihe im EVAngelischen Frauenbegegnungszentrum, Frankfurt/Main. Frauen sind eingeladen, miteinander ins Gespräch zu kommen und gemeinsam zu denken. Bekannte feministische Vordenkerinnen halten Referate und danach gibt es Gelegenheit zum Austausch. im EVA gab es am Freitag den Vortrag „Sisterhood can kill, Provokative Fragen zur fehlenden Konfliktkultur in lesbisch-feministischen Gruppen“ mit Carola Spiekermann, Psychologische Psychotherapeutin und Feministische Bildungsreferentin. Im Raum sitzen mit meiner Frau und mir über 30 erwartungsvolle Frauen.

Eli Wolf, Pfarrerin im Eva lässt die Mitorganisatorinnen der Reihe DenkRäume Konny Gerhard (EDV-Fachfrau, Mitschreiberin bei L-Talk, Macherin von lesben.org, Mitfrau bei LLL e.V. und mehr) und Sylvia Gorchs (53, im 30. Jahr lesbisch) sich selbst vorstellen.

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Die Organisatorinnen der Reihe DenkRäume

Anschließend beginnt Eli Wolf mit dem nun schon traditionellen Interview der Referentin.

Interview
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DenkRäume – Lesben und Kirche – Homophobe Gewalt in Kirchen und Gesellschaft überwinden

L-Talk berichtet über die Veranstaltung im EVA:

Denkräume – die Veranstaltungsreihe des Evangelischen Frauenbegegnungszentrums in Frankfurt – hat in den vergangenen Jahren eine Reihe spannender Begegnungen provoziert. Am 23. September kam es zu einer Art Heimspiel: Pfarrerin trifft Pfarrerin. Zu Gast bei Eli Wolf war Kerstin Söderblom.

Eli Wolf ist im Hauptberuf Pfarrerin für Frauenarbeit und Leiterin des Evangelischen Frauenbegegnungszentrums EVA in Frankfurt. Gemeinsam mit Sylvia Gorchs und Konny Gerhard hat sie die Reihe Denkräume ins Leben gerufen: explizit lesbische Themen für Lesben und andere Frauen und vor allem: "mehr als Coming Out". Am 23. September ging es um Lesben in der Kirche.

Lies weiter auf L-Talk Denkräume: Lesben – Kirche – Frieden … geht das?
 

DenkRäume: Der Ball ist lesbisch – Homophobie im Fußball Vortrag von Tanja Walther-Ahrens [Update]

Am Freitag, den 13.05.2011 besuchte ich die Veranstaltung „Der Ball ist lesbisch – Homophobie im Fußball“ aus der Reihe DenkRÄUMEDenkRÄUME ist eine Veranstaltungsreihe im EVAngelischen Frauenbegegnungszentrum, Frankfurt/Main. Frauen sind eingeladen, miteinander ins Gespräch zu kommen und gemeinsam zu denken. Bekannte feministische Vordenkerinnen halten Referate und danach gibt es Gelegenheit zum Austausch. im EVA.

Nachdem die Fragen geklärt waren, ob frau Karten für das Endspiel zur WM in diesem Jahr hat und ob sie weiß, was Abseits ist – Hier kann sich frau gerne die Regel erklären lassen. Oder dann doch besser hier. – startete der Abend mit dem Vortrag von Tanja Walther-Ahrens.

INTERVIEW

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Tanja Walter-Ahrens und Eli Wolf

Im Interview mit Eli Wolf erzählt Tanja Walter-Ahrens, dass sie in Berlin wohnt.
Aufgewachsen ist sie in Lehnheim in der Nähe von Grünberg, wo die hessische Sportschule ansässig ist. Fußball spiele sie, seit sie laufen könne.
Auf dem Land hätte es nur die Wahl zwischen Sportverein oder Gesangverein gegeben.
Ihr jüngerer Bruder wollte nicht Fußball spielen. Sie spielte im Sportverein zusammen mit den Jungs seit sie sechs war. Dies sei möglich bis 14 Jahre. Danach mit 15/16 kam sie zu den Frauen.
Ihre Oma fand es schlimm, dass sie Fußball spielte, ihre Sachen wären immer so dreckig. Auch der Vater fand ihr Fußballengagement nicht so toll. Nur ihre Mutter unterstützte sie.

Dem Begriff lesbisch sei sie als Kind nicht begegnet. Sie fand Jungs zum Fußballspielen nett, aber ansonsten nicht so spannend. Ihr Coming Out hatte sie zur Abizeit.
Nach dem Abitur ging sie nach Berlin, um zu studieren. Ihre Fächer waren Sport auf Lehramt und Sonderpädagogik. Nebenbei spielte sie Fußball bei Tennis Borrusia Berlin.
Durch ein Stipendium konnte sie ein Jahr in den USA studieren. Dort spielte sie auch Fußball.
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DenkRäume "Lesben machen Geschichte" – Vortrag von Irene Franken

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Am Freitag, den 08.04.2011 konnten meine Frau und ich nach langer Pause wieder eine Veranstaltung der Reihe DenkRÄUMEDenkRÄUME ist eine Veranstaltungsreihe im EVAngelischen Frauenbegegnungszentrum, Frankfurt/Main. Frauen sind eingeladen, miteinander ins Gespräch zu kommen und gemeinsam zu denken. Bekannte feministische Vordenkerinnen halten Referate und danach gibt es Gelegenheit zum Austausch. im EVA besuchen.

Das Thema hieß „Lesben machen Geschichte“. Als Referentin war Irene Franken eingeladen, Historikerin, Publizistin und eine der Mitbegründerinnen des Kölner Frauengeschichtsvereins.
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DenkRäume – Wie wollen wir wohnen? Vortrag von Dr. Ruth Becker

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Am Freitag, den 26.11.2010 besuchten meine Frau und ich eine Veranstaltung der Reihe DenkRÄUMEDenkRÄUME ist eine Veranstaltungsreihe im EVAngelischen Frauenbegegnungszentrum, Frankfurt/Main. Frauen sind eingeladen, miteinander ins Gespräch zu kommen und gemeinsam zu denken. Bekannte feministische Vordenkerinnen halten Referate und danach gibt es Gelegenheit zum Austausch. im EVA. Der Titel der Veranstaltung fragte: Wie wollen wir wohnen? Eingeladen vorzutragen zu diesem Thema war Prof’in (a. D.) Dr. Ruth Becker, Technische Universität Dortmund – Fakultät Raumplanung.

Zu Anfang ihres Berichts beantwortete Frau Becker die Frage, was Wohnen „eigentlich“ sei.
Wohnen beinhalte heutzutage Selbstverwirklichung. In der Wohnqualität stelle sich die Frage nach Wo, Wie und mit wem gewohnt wird. Und welche Entscheidungsmöglichkeiten des Zusammenwohnens überhaupt gegeben sind. Wohnen biete Raum für Privatheit und ist auch ein Ort sozialer Interaktion.
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DenkRäume – Zur Un/Möglichkeit lesbischer Staatsbürgerinnenschaft

DenkRäume, 29. Oktober 2010, EVAngelisches Frauenbegegnungszentrum, Frankfurt
Referentin: Christine M. Klapeer, Sozialwissenschaftlerin, Universitätslektorin, lesbische Aktivistin aus Österreich

Ankündigungstext:

Staatsbürgerschaft wird im alltäglichen Sprachgebrauch meist als Bezeichnung für die nationale Zugehörigkeit und mit Rechten (wie z.B. das Wahlrecht) verwendet. Die Frage, wer überhaupt warum als Staatsbürger(in?) anerkannt und wie staatsbürgerliche Teilhabe konzipiert wurde und wird, kann jedoch nicht jenseits von Geschlecht und Sexualität beantwortet werden. (Weiße) Männlichkeit sowie ungleiche hetero-sexuelle Beziehungen waren und sind bis heute ein wesentliches Organisationsmoment von Staatsbürgerschaft.
Es gilt daher die Möglichkeit lesbischer Staatsbürgerinnenschaft kritisch in den Blick zu nehmen:
Sind Lesben heute ‚vollwertige‘ Staatsbürgerinnen? Wollen sie es sein?

=> Weiter zum Blogbeitrag zur Veranstaltung auf LesKultur.
 

DenkRäume – Lesbische Bestatterinnen: eine andere Sicht auf Leben und Tod?

Sicher im Leben ist nur eins: wir werden alle sterben.
Die Frage dabei ist jetzt: wie gehen wir damit um?
Wollen wir die typische Null-Acht-Fünfzehn-Bestattung oder wollen wir die Angelegenheit dann doch etwas würdevoller und uns mehr entsprechend gestalten?

=> Weiter zum Blogbeitrag zur Veranstaltung auf Leskultur.
 

DenkRäume: "Fem(me)inismus und queere Femininität" Vortrag von Sabine Fuchs im EVA

Am Freitag 07.05.2010 sprach Sabine Fuchs im Rahmen DenkRÄUMEDenkRÄUME ist eine Veranstaltungsreihe im EVAngelischen Frauenbegegnungszentrum, Frankfurt/Main. Frauen sind eingeladen, miteinander ins Gespräch zu kommen und gemeinsam zu denken. Bekannte feministische Vordenkerinnen halten Referate und danach gibt es Gelegenheit zum Austausch. über "Fem(me)inismus und queere Femininität".
Eli Wolf, Pfarrerin und verantwortlich für den Veranstaltungsort EVA, führte in die Veranstaltung ein und berichtet, dass DenkRÄUME aus einer Idee von Sylvia und Konny entstanden sei.

„Ist die Femme das Kind, das der lesbische Feminismus mit dem Badewasser ausgeschüttet wurde?“ steht auf Facebook zur Veranstaltung.

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Der Vortrag
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DenkRäume: "I am what I am" – …und was machst du so? Vortrag Dr. Marie Sichtermann im EVA

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Dr. Marie Sichtermann
DenkRäume 05.02.2010

Letzte Woche Freitag besuchten wir, meine Frau und ich, wieder eine Veranstaltung aus der Reihe DenkRÄUMEDenkRÄUME ist eine neue Veranstaltungsreihe im EVAngelischen Frauenbegegnungszentrum, Frankfurt/Main. Frauen sind eingeladen, miteinander ins Gespräch zu kommen und gemeinsam zu denken. Bekannte feministische Vordenkerinnen halten Referate und danach gibt es Gelegenheit zum Austausch. im EVA.

Danksagend wurde von den Veranstalterinnen mitgeteilt, dass der Abend gefördert wurde durch das Frauenreferat der Stadt Frankfurt und dem Hessischen Ministerium für Arbeit, Familie und Gesundheit.

Eli Wolf stellte innerhalb eines kleinen Interviews Dr. Marie Sichtermann vor. Marie Sichtermann ist 65 Jahre alt. Sichtermann kam 1975 zur „anderthalbstundigen“ (Sichtermann) Frauenbewegung, die bereits schon eine gewisse Zeit sich bewegte.
Sie war damals noch Richterin am Verwaltungsgericht in Düsseldorf.

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Alte Lesbe – junge Lesben: Identitäten frauenliebender Frauen von den 1970er bis heute

Der Vortrag von Carina Schmidt am 20.11.2009 zu „Alte Lesbe – junge Lesben: Identitäten frauenliebender Frauen von den 1970er bis heute“ im EVA beschloss die Reihe DenkRÄUMEDenkRÄUME ist eine neue Veranstaltungsreihe im EVAngelischen Frauenbegegnungszentrum, Frankfurt/Main. Frauen sind eingeladen, miteinander ins Gespräch zu kommen und gemeinsam zu denken. Bekannte feministische Vordenkerinnen halten Referate und danach gibt es Gelegenheit zum Austausch. für dieses Jahr.

Von Eli Wolf hören wir, dass für Februar 2010 Marie Sichtermann vorgesehen ist. Sie wird über Arbeit, Geld referieren und die Frage erörtern, ob „ich etwas (bin), wenn ich kein Geld habe“ etc. Auch für den Herbst 2010 ist für die Veranstaltungsreihe ein Thema über Staatsbürgerrecht – Unterschiede Schwule und Lesben bereits fest eingeplant.

Zur Einleitung ließ Eli Wolf Sylvia Gorchs und Konny Gerhard, die Begründerinnen der Reihe, sich vorstellen. Erinnerungswert fand ich Konnys lakonische Feststellung: „Ich bin Konny Gerhard, ich bin eine Webseite!“
Ja, das ist irgendwie auch richtig. Konny macht lesben.org hier im Web. 😉

Auch Carina Schmidt wurde von Eli Wolf interviewt. Kurz befragt zu ihren Berufswünschen nach dem vollendeten Studium, gab sie an, dass sie Journalistin werden wolle, wenn sie groß sei.
Ihr Coming Out beschrieb sie in einer kleinen Anekdote, dass eine gute Freundin zu ihr gesagt hätte: „Carina, ich glaub, du bist lesbisch!“ Nach etwas darüber grübeln, befand sie: „Ja, da könnte was dran sein.“

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