"Gestern Abend verlor ich aufgrund von Müdigkeit jede Lust auf weitere Aktivitäten zur Buchmesse."

… schrieb ich abends am Sonntag, den 16. Oktober 2011. Eigentlich passierte mir dieser Verlust schon zum Samstagnachmittag. Ich hatte die Preisverleihung ausfallen lassen. Die Preisverleihung zum Sondermann, was mich sehr betrübte…
Dies ist irgendwie eine Annäherung an den Samstag. Oder so.

Am Samstag bin ich nachmittags plötzlich so müde geworden, dass ich schon die Sondermann-Preisverleihung ausfallen ließ, die ich sonst immer gern miterlebte. Ich legte mich hin und schaffte es auch rechtzeitig für den Abendtermin (Lesenacht im LSKH) wieder wach zu sein. Aber irgendwie konnte ich mich nicht motivieren, mich fertig zu machen und rauszugehen. Dabei hatte ich am Vortag noch so heftig versucht, die Karte zur Lesenacht im Vorverkauf zu erhalten… Was nicht klappte.
So hatte der Schwung mich plötzlich verlassen. Außerdem…

 
Was wollte ich bei dieser Veranstaltung? Was lese ich denn eigentlich, wenn es nicht Comics sind? Ich lese mehr wissenschaftlichen Kram. Oder biographischen Kram. Also einen Buchtipp hatte ich mir zur Lesenacht nicht wirklich erhofft.

Dann das Gespräch am letzten Freitag, in dem mir erklärt wurde, dass es schwierig sei, mir Buchtipps zu geben. Ich frage mich, ob die Schwierigkeit darin besteht, dass ich eine "schwierige" Leserin bin. Oder an dem Lektüreangebot, das auf dem Markt herrscht…
Ich glaube, es ist eine Mischung aus beidem. Ich lese Comics. Das dürfte sich unterdessen herumgesprochen haben. Ich lese auch Semi-wissenschaftliches wie „Gehirn&Geist“ und Bücher, die sich mit ähnlichen Themen auseinandersetzen. Ich lese Studien zu Lesben (derzeit das Buch von Elke Amberg: Schön, stark, frei!: Wie Lesben in der Presse (nicht) dargestellt werden) und ich lese lesbische Geschichte, so es sie gibt. Was ich weniger lese ist lesbische Belletristik. Das, was so erscheint, macht mich nicht besonders an. Ich stimme also zu: Ich bin schwierig, was Buchempfehlungen für Lesben angeht.

Dennoch war ich etwas traurig, dass mir die Samstag-Tagesplanung so gänzlich aus den Händen glitt und ich nichts mehr zur Buchmesse berichten konnte. Dann dachte ich aber daran, dass die Einladung von Freundinnen zum Sonntagbrunch die Buchmesse für mich abgerundet hatte. Sie zeigten Bilder und erzählten von ihrer Island-Wandertour im Sommer.
Ein Happy Ending.

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Einen Beitrag zur Lesenacht habe ich hier auf l-talk gefunden.

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IMG_3847-rucksackLetzte Impression zur Buchmesse am Samstag Vormittag
 

Buchmesse – mein dritter Tag, ein Sondertag

Ich nahm also am Comic-Frühstück am Samstag teil, um mir die Nominierten für den Web-Sondermann anzusehen. Es war eine lustige Veranstaltung und drei interessante Persönlichkeiten, die sich auf dem Podium präsentierten.

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Web-Sondermann 2011 – Gespräch mit den Nominierten

Comics und Manga im Internet gewinnen an Bedeutung. Da war es nur logisch, dass für den Comic-Publikumspreis Sondermann die neue Kategorie „Web“ eingerichtet wurde. Die nominierten Künstler berichten über ihre Arbeit. Mit: Tobias Dahmen (Fahrradmod), David Füleki (Entoman) und Dagmar Gosejacob (Pinkmützchen) sowie Bernd Glasstetter (Splashcomics) und Dr. Christian Schlüter (Frankfurter Rundschau).

Quelle: Programmbeschreibung auf buchmesse.de

Gewonnen hat den Web-Comic Sondermann dann David Füleki.


Weitere Infos

Splash! Online TV
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Dieses Video ist Teil eines Berichtes, den man hier finden kann.

Buchmesse – mein zweiter Tag mit David, Felix, Benjamin, Daniel und Carol [Update]

Mein Tag begann mit dem Comic-Frühstück mit dem Thema „Ein Schweizer in Amerika“ mit David Boller und Bernd Glasstetter. Danach stolperte ich in den Signiertermin von Felix Mertikat und Benjamin Schreuder, die ihr neues Comic promoteten: Das Kupferherz.

IMG_3723 IMG_3742Später schlenderte ich an der Ausstellung entlang, die die Cartoons enthielt, die für den Deutschen Cartoonpreis 2011 nominiert waren und blieb an der Zeichnung von Carol Gillert hängen.
Ich eilte weiter zum Splitter-Verlag. Ich wollte mich erkundigen, ob es okay sei – obwohl ich mein Comic „Annas Paradies“ Zuhause gelassen hatte -, wenn ich trotzdem einen Sketch von Daniel Schreiber erhalte. Und traf am Stand gleich den Künstler an. Ich erzählte ihm, dass ich das Comic für sehr gut empfinde und kam kurz ins Gespräch mit dem Künstler. Es war wirklich nur ein ganz kurzes Gespräch, aber es tat gut für meine Einschätzung des Comics und des Künstlers. Davon werde ich später noch berichten.

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Ich blieb dann noch etwas für die Preisverleihung des Deutschen Cartoonpreis 2011. Und freute mich, dass der Cartoon, der mir sogleich aufgefallen war, den zweiten Platz erhalten hatte.

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[Update] 17.10.2011
Diverse Signiertermine mit Felix Mertikat, Benjamin Schreuder und Daniel Schreiber

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Buchmesse – mein erster Tag: blaue Elefanten und Habibi [Update]

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Ich hatte mich nur dazu gesetzt, weil ich eigentlich auf die Veranstaltung mit Craig Thompson, dem Künstler der das Comic Habibi schuf, wartete und einen gescheiten Platz wollte. Es erwies sich dennoch als recht interessant, was ich über blaue Elefanten und rosa Hasen erfahren konnte.


[Update] 17.10.2011 Film zum Ereignis

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IMG_3689IMG_3701Ca. 30 Personen konnten sich nach dem Gespräch zwischen Andreas Platthaus und Craig Thompson einen Sketch vom Künstler in ein Comic, Habibi oder Blankets, zeichnen lassen.


[Update] 17.10.2011 – Film und Link

weitere Infos:

Buchmesse – mein erster Tag [Update]

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Da das Thema Comics diesmal etwas weniger zeitaufwändig war, habe ich mir auch vorgenommen, andere themenspezifische Verlage aufzusuchen. Ich wollte konkursbuch, Querverlag, AvivA Verlag und Ulrike Helmer Verlag besuchen.

 
Gefunden habe ich den Ulrike Helmer Verlag und die Bücherfrauen. Die Bücherfrauen sind ein berufliches Netzwerk für Frauen aus Buchhandel, Verlagen, Agenturen und allen anderen Arbeitsbereichen rund ums Buch.
Vom Ulrike Helmer Verlag wusste ich, dass sie das Buch Regenbogenlicht verlegten, mit welchem die Autorin Ulrike Karner an der Lesbisch-Schwulen Lesenacht im LSKH am Samstag dabei sein wird.

IMG_3645Was ich mir gar nicht vorgenommen hatte, aber worauf ein netter Mensch vom Comic-Stammtisch Frankfurt mich darauf hinwies, waren diverse Veranstaltungen mit Miriam Meckel, die ihr neues Buch „NEXT“ auf der Buchmesse vorstellte.

Die FAZ hatte eine Veranstaltung mit ihr, die ich noch vor meinen Comic-Terminen besuchen konnte. Auf dieser Veranstaltung lernte ich, dass das Buch als eine negative Utopie geschrieben worden sein soll. Die Beschreibungen klangen schon interessant. Mal sehen.


[Update] 17.10.2011

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