Der Besserwissende-Reflex

Am 22. Juli las ich auf Twitter vom Ratschläge-Rant. Das erinnerte mich, dass ich mir mal zu einem ähnlichen Thema etwas notierte.

Ich machte mir am 21.03.2013 Gedanken darüber, dass es bemerkenswert ist, wie versucht wird, Leute, die nicht im Mainstream schwimmen, diese wieder in den Mainstream zurückzuholen.
Persönlich finde ich es dabei spannend, dass dadurch das eigene Verhalten so bleiben kann wie es ist, auch wenn jemand offensichtlich etwas anders tut und damit erfolgreich ist. So erfolgreich, dass nach einem Rat gefragt werden muss. Nur die Antwort gefällt nicht, so dass der Besserwissende-Reflex erscheint:

Lies weiter auf hier-wie-dort.blogspot.de

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Das Leben ist herausfordernd

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Zusammen mit dem EVA (evangelisches Frauenbegegnungszentrum) und dem CeBeeF (Club behinderter und ihre Freunde) organisiert LIBS (Lesben Informations- und Beratungsstelle) die Veranstaltungsreihe „Lauter Frauenleben. Drei Frauen – Drei Geschichten – mit Ihnen im Dialog“.

Am Dienstag, 23. April 2013, nahm ich zum Thema „Herausforderungen meistern“ an der Veranstaltung teil. Weiterlesen

Sowas. Auch.

Morgens in der S-Bahn…
Ich beobachte…

Sie liest den Spiegel.
Er surft mit seinem Streichelhandy auf bild.de.
Sie drückt sich zur Seite.
Er macht sich breit.
Nein, kein Paar.

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* * *

Hm. Ich kenne diese Sorte von Mann von hier Breitmachmacker.

Aber ich glaube, da könnte auch echtes Leid dahinter stecken.
Ich für meinen Teil werde den derart breitsitzenden armen Mann in öffentlichen Verkehrsmitteln in Zukunft bemitleiden. Denn ich denke mir, dass er wahrscheinlich an so einer Krankheit leidet. Oder irgendwas hiervon.
Sie sind zu bemitleiden, die armen Jungs.
 

Fundstück: Über nicht eingeladene Frauen…

Recht eindeutig beschreibt Antje Schrupp auf ihrem Blog: es kann nichts Allgemeines festgestellt werden, wenn ein großer Teil relevanter Teilnehmerinnen nicht eingeladen wird.

Frauen sollten eingeladen werden, weil zu keinem beliebigen Thema der Welt sinnvoll diskutiert werden kann, wenn Männer dabei unter sich bleiben. Eine solche Veranstaltung ist ganz einfach nicht in der Lage, Allgemeinrelevantes hervorzubringen und wird deshalb unweigerlich eine schlechte Veranstaltung sein. Oder anders: Eine Gruppe, die (fast) ausschließlich aus Männern besteht, kann sinnvollerweise nur über das Thema „Männer in den Medien“ diskutieren, aber nicht über „Medien“ generell.

Quelle: Kurz meine fünf Zent zum Mainzer Männer-Medien-Disput

Fundstück: re:publica2012 – Udo Vetter: Spielregeln für das Netz – sicher publizieren in Blogs, Foren und sozialen Netzwerken

Veröffentlicht am 18.05.2012 von republica2010

Texte, Fotos, Videos: Das Netz ist mittlerweile eine gigantische Publikationsmaschine, die jedermann offen steht. Doch die neue Freiheit stößt häufig und unerwartet an ihre Grenzen. Wer fremde Inhalte veröffentlicht oder auch nur zu forsch seine Meinung sagt, muss mit Abmahnungen und Klagen rechnen. Streit wegen großer und kleiner Rechtsverletzungen ist an der Tagesordnung. Der Vortrag erklärt anhand aktueller Beispiele die wichtigsten Dos und Don’ts für jeden, der online kommuniziert.

spiegel.de re:publica-Highlights: Anwalt Vetter erklärt die Blog-Gesetze
 

Fundstück: Über nicht bloggende Frauen

Viele der Teilnehmerinnen (einer Umfrage der bloggenden Autorin, Leonie Seng, Anm. i.U.) scheinen außerdem eine sehr hohen Anspruch an sich selbst und an Blogs zu haben. Viele glauben demnach, sie hätten nichts Interessantes zu sagen; die Bedenken, womöglich Triviales oder Uninteressantes zu schreiben, scheinen also sehr hoch zu sein. Dabei finde ich die möglichen Themen derjenigen, die gern bloggen würden recht spannend – schade, dass sie es nicht tun!

Quelle: scilogs.de Warum Frauen nicht bloggen von von Leonie Seng

Noch mehr Fundstücke

*soifz*

Was für ein schönes Wetter!
Was für ein schönes Wochenende!
Und das nächste ist auch schon in Sicht.

Lerne gerade die Unwegsamkeiten und Beschwernisse von Facebook kennen.
Lass mir zwischendurch die Zeit durch Twitter rauben oder versüßen.

Denke über Geschichte, Tagebuchschreiben, Anne Lister und Ann Walker nach. Bin erschüttert.
Gesellschaft ist was Feines.