MedienMittwoch: ich bin dann mal offline. ein selbstversuch.

Am 14.11.2012 gab es beim MedienMittwoch das Thema ich bin dann mal offline. ein selbstversuch. in der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst.

Vorbereitung

Wieso sprach mich der Vortrag „bin dann mal offline“ überhaupt an? Nun, ich nehme an, weil es ein Dilemma widerspiegelt, in dem ich mich zu befinden glaubte: ständig online zu sein.
Okay, im Prinzip war meine Frau so weitsichtig gewesen, dass ich mir kein Streichelhandy oder diese anderen zu streichelnden Geräte mir anschaffte, um damit ständig „on“ sein zu können. Wir haben auch nur ein Handy noch mit Tasten, welches definitiv so funktioniert, wie wir es benötigen: Zum Telefonieren. Also doch nicht internetsüchtig? Oder besser erreichbarkeitssüchtig?

Die Veranstaltung Weiterlesen

Spannendes für mich heute auf Twitter

Ich baue für mich mal auf Twitter so ein bisschen Spannung auf, damit ich baldigst schreibtechnisch in die Pötte komme:

Und stelle später dann dieses fest:

favor-offline

Nein, es entsteht kein Druck, wenn der Autor Christoph Koch des Buches „Ich bin dann mal offline: Ein Selbstversuch. Leben ohne Internet und Handy“ und Referent o.g. genannter Veranstaltung, über die ich bloggen will, auf Twitter meinen Tweet „favorisiert“, respektive bookmarkt.

umkipp

* * *

P.S. Schon mal als Vorab-Hinweis:
Nein, ich schreib nix Böses.
Das Thema interessiert mich. Will ja auch meinen Umgang mit Internet, das mir Job und Hobby ist, finden.
:wave:

* * *

P.P.S.:
Ich habe tatsächlich die Notizen abgetippt. Jetzt kommt der harte Teil: Text formen. 😉
 

ToDos

DenkRäume: "I am what I am" – …und was machst du so? Vortrag Dr. Marie Sichtermann im EVA

IMG_0050
Dr. Marie Sichtermann
DenkRäume 05.02.2010

Letzte Woche Freitag besuchten wir, meine Frau und ich, wieder eine Veranstaltung aus der Reihe DenkRÄUMEDenkRÄUME ist eine neue Veranstaltungsreihe im EVAngelischen Frauenbegegnungszentrum, Frankfurt/Main. Frauen sind eingeladen, miteinander ins Gespräch zu kommen und gemeinsam zu denken. Bekannte feministische Vordenkerinnen halten Referate und danach gibt es Gelegenheit zum Austausch. im EVA.

Danksagend wurde von den Veranstalterinnen mitgeteilt, dass der Abend gefördert wurde durch das Frauenreferat der Stadt Frankfurt und dem Hessischen Ministerium für Arbeit, Familie und Gesundheit.

Eli Wolf stellte innerhalb eines kleinen Interviews Dr. Marie Sichtermann vor. Marie Sichtermann ist 65 Jahre alt. Sichtermann kam 1975 zur „anderthalbstundigen“ (Sichtermann) Frauenbewegung, die bereits schon eine gewisse Zeit sich bewegte.
Sie war damals noch Richterin am Verwaltungsgericht in Düsseldorf.

Weiterlesen

Geld und Arbeit und Kreativität

Ich schrieb einen Kommentar zum Artikel Das neue Kollektiveigentum von Miriam Meckel:

 
Im Artikel "Motivation und Belohnung- Geld macht faul” / der sueddeutsche.de findet sich folgender Hinweis:

Verhalten lässt sich nicht durch äußere Anreize oder Sanktionen beliebig an- und ausschalten. Und Projekte wie die Online-Enzyklopädie Wikipedia beweisen mittlerweile, dass motivierte Menschen auch für Null-Honorar ihr Bestes geben.

Viele Kunstschaffende erhalten jahrelang keine Bezahlung ihres Tuns und ihrer Werke und sie kunstwerken trotzdem.
Vielleicht muss über Vieles neu nachgedacht werden: Arbeit, Kunst, was tut das Mensch?
Mit einem Auge schiele ich immer mal wieder zu den Diskussionen über das Grundeinkommen und versuche mir eine Gesellschaft vorzustellen, die tätig ist – wie auch immer – aber nie sich um das Lebensnotwendige sorgen müsste.
Der Artikel der Süddeutsche wäre ein Zeichen dahin, dass Menschen auch ohne Gelderwerbstätigkeit arbeiten würden, wenn sie für sich das Richtige fänden.
Was dann übrigbliebe vom Blogeintrag, wäre die nicht befriedrigte Eitelkeit der Produzierenden, die seit der Neuzeit gelernt haben, ICH zu sagen, denken und schreiben und nicht mehr das Ego von außen geschmeichelt bekämen.
Da müsste dann am Selbstbewusstsein gearbeitet werden. 😉

Geschrieben von irgendeine Userin am 4. September 2009 auf miriammeckel.de

Coming Out am Arbeitsplatz

co-arbeitsplatz-comicGestern mit ca. 20 Lesben in einem Raum über das Thema „Coming Out am Arbeitsplatz“ geredet.

Dies ist nun mein ganz persönlicher Eintrag zum Thema mit ein paar Informationen, die ich gestern erhielt.

Eigentlich arbeiten Menschen am Arbeitsplatz und sind nicht hetero oder homo, so möchte lesbe es meinen. Zumindest werden keine dahingehende Aktivitäten unternommen.
Aber Heterosexualität (und auch Homosexualität) ist Teil der eigenen Identität. Und so kommen auch nur mit kleinen Erwähnungen wie: „Mein Mann und ich waren gestern…“ oder „Dirk tut dies.“ und „Dirk tut jenes.“ oder „Die neue Kollegin sieht aber gut aus.“ oder „Dirk, deine Frau ist am Telefon!“ die unbewussten Anteile der Heterosexualität ans Licht.
Heteras und Heteros sind heterosexuell 24 Stunden am Tag.
Das ist okay so.
Das ist normal.
Und hat mit Sexualität nichts zu tun.
So funktionieren blinde Flecken: sie sind da und werden nicht wahrgenommen.

Aber nun taucht eine Lesbe am Arbeitsplatz auf.
Lesbischsein ist auch Teil ihrer Identität.
Für alle KollegInnen ist sie auch eine Hetera – solange sie nichts sagt.
Die „Schwierigkeiten“ fangen dann an, wenn sie sagt, dass sie lesbisch ist.
Warum sollte sie das aber tun?

Teilnehmen am sozialen Leben des Arbeitsplatzes

Das ist eine gute Frage: Warum sollte sie das tun?
In der katholischen Kirche, als Tendenzbetrieb, darf sie es sein, aber nicht ausleben.
Bei der Arbeit mit Kindern muss sie berücksichtigen, dass die Eltern Vorbehalte haben (könnten).
Und im Büro wird schließlich nur gearbeitet und Privates ist privat.

[ nach oben ]
Weiterlesen

Wunder geschehen! Es wird eine Lösung für das Tag-Problem geben!

Im Fehler-Blog unter dem Titel Sortierung nach TAGs folgenden Hinweis vorgefunden:

Blaubeerina team
weltbloggertreffen.blog.de
05.12.08 @ 14:11

Der Grund für die vorübergehende Reduzierung ist die Tatsache, dass es einige User gibt, die über 1000 Einträge mit dem gleichen Tag belegt haben. Ruft man diese Tagseite dann auf, so gibt es massive Probleme aufgrund der vielen Posts, die auf einer Seite angezeigt werden sollen.

Um dieses Problem kurzfristig in den Griff zu kriegen, haben wir uns zu dieser vorübergehenden Lösung entschieden. Die neue Lösung versuchen wir so schnell wie möglich online zu bekommen.

Die Antwort cuentacuentos darauf ist ziemlich einleuchtend. 😉

cuentacuentos pro
untertext.blogspot.com/
05.12.08 @ 16:25

Zunächst mal, danke für die Antwort.

Lass mich raten: Bei den problematischen Tags handelt es sich um „Leben“, „Liebe“ und vielleicht noch „Politik“? – Die benutzt natürlich jeder, um mit seinem Eintrag auf der Startseite zu erscheinen. Ich mache es üblicherweise auch, entferne diese wirklich nichtsagenden Tags später aber wieder.

Vielleicht braucht ja Euer Publicity-System eine Lösung, und nicht das Anzeigen der Einträge nach Tags.


O, meine Güte, meiner Frau fällt bestimmt ein Stein vom Herzen und ich bin tatsächlich ziemlich erleichtert, weil ich diverse Systeme angeschaut habe…
Auch WordPress. Und bin froh, dass ich nicht weiter an irgendwelchen Designs zaubern muss, sondern hoffentlich hier munter weiter bloggen kann.

Hatte übrigens vor, nur den Comic-Blog zu kopieren und diesen „Nur ein Blog!“ einfach so ohne Navi weiterzuführen.
Aber diese Info freut mich ungemein. :yes:

P.S.: Die gleiche Antwort auch in meinem Fehler-MitteilungsThread.

Wahrscheinlich Goodbye blog.de! Unlogische Tagbeschränkung zwingt irgendeine Userin zum Blog-Umzug!

Hallo, ihr lieben Bloggenden!

Ich habe mich nun schweren Herzens entschlossen, mir einen anderen Bloganbieter zu suchen.
Was ich sehr schade finde, weil der Community-Gedanke hat schon etwas.
Und bisher war es auch immer schön mit diesem Blog-System.
Meistens…
Und wenn es Probleme mit dem Blog-System gab, dann war es eine Herausforderung für mich, die ich lösen wollte. :wave:

Aber nun sehe ich mich gezwungen, mir ein anderes Blog-System, eine neue Blog-Welt zu suchen, die nicht etwas ad absurdum führt, weil sie Dinge im DesignWizard miteinander verbinden, die nichts miteinander zu tun haben. (Hätte ich doch niemals konvertiert!!!)

Aber zuerst die Vorgeschichte:

Ich habe die Tage den Fehler gemeldet:

=> Anzeige der Tags beschränkt.

Nach dem ersten „Schauen wir uns morgen an.“ erhalte ich nun folgenden Hinweis:

Blaubeerina team
02.12.08 @ 13:29

Die Anzahl der Artikel die für ein Tag angezeigt werden, ist gebunden an die Anzahl der angezeigten Einträge im Blog.

Quelle: a.a.O.

Das klingt nicht so, dass sie ein Problem darin sehen, das gelöst werden muss.

Damit hab ich nun ein Problem, welches ich lösen muss… 88|

Soweit die Vorgeschichte.

Wo steckt das Problem?

Dass die „Anzahl der Artikel“ „für ein Tag“ mit der „Anzahl der angezeigten Einträge im Blog“ korreliert und damit beschränkt ist neu. Ich nehme mal an, den meisten Usern ist das noch gar nicht aufgefallen, wenn sie z.B. einen Tag für 127 Artikel vergeben haben, aber sich für die Startseite (und bei der Blätterfunktion jede weitere Seite) auf 10 Einträge beschränken – weil mensch will ja User nicht gleich mit einer langen Ladezeit des Blogs belasten – so wird für diesen Tag mit 127 Artikel tatsächlich nur 10 Artikel/Einträge (sic!) angezeigt.
Es werden nicht mehr.
Ihr könnt nicht blättern!
Ihr werdet niemals mehr alle 127 Artikel sehen im DesignWizard.
Ihr könnt euch auf den Kopf stellen. :wave:

Strukturieren mit Tags

Ich zitiere vorab mal wikipedia:

Informationsarchitektur

Im Webdesign ist Tagging eine Technik, die es jedem Besucher erlaubt, an die besuchten Seiten frei wählbare Begriffe zu hängen (die Texte werden quasi etikettiert). Dadurch lassen sich Artikel in unterschiedliche Themenbereiche gleichzeitig einsortieren; die starre Hierarchisierung der herkömmlichen Navigations-Rubriken wird somit ergänzt oder ersetzt.Quelle: wikipedia.de Tag (Informatik)

Das „Problem“ mit Blogs ist ja, dass es eigentlich keine Navigation gibt. Es gibt Tags (auf manch anderem Blogsystem „Label“ genannt). Die können eingegeben werden und Artikel miteinanderverbinden, in eine Struktur bringen, die zueinander gehören.
Und zwar unbeschränkt, so dass alle Artikel des zugehörigen Tags angezeigt werden.
Nützliche Sache, das, für Bloggende, die ihren Besucherinnen ein bisschen Komfort schenken wollten, indem sie sich Gedanken machten, wie sie ihre unterschiedlichen Einträge zu unterschiedlichen Themen strukturieren können.

Dies funktioniert seit der Umstellung (Konvertierung) auf den DesignWizard nicht mehr so für blog.de.

Nun heißt es alles oder nichts, respektive korrelierende Anzahl Tags mit der Anzahl der Einträge.

Beschränkte Usability

Es ist ja eigentlich auch ganz in Ordnung, dass die Anzahl der Artikel, die mit einem Tag pro Seite angezeigt werden, beschränkt ist. Dies war ja früher schließlich auch so.

Aber das Neue ist nun, dass es eben nur eine Seite anzeigt. Es gibt keine Blätterfunktion mehr. Es gibt dann keine 127 Artikel zu einem Tag, die jeweils zu 10 Einträgen geblättert werden können.
Sondern es gibt tatsächlich nur noch eine Seite mit 10 Artikeln und dann ist Schluss.

Eine Besucherin auf dem Blog hat dann nur noch die Chance, die Struktur eines Blogs zu erfahren, indem sie das ganze Blog durchblättert. Oder sie genau weiß, was sie auf dem Blog sucht und die Suchfunktion nutzt.

Möchte ich das meinen Leserinnen, aber auch mir, die ja auch Leserin ihres Blogs ist, antun, weil ich keine andere Wahl habe?

gruebel