Und nun zum Sport… Oder so.

Okay, ich laufe. Das ist Sport. Einfache Definition.
Und ich mache ein Zirkeltraining mit der Wii. Da sieht es schon anders aus mit der Definition, gell?

Ich war schon im Fitness-Center. Aber es ist mir zeitmäßig zu aufwändig. Die Wii mit dem Board bietet den Vorteil, dass sie Zuhause nutzbar ist. Ich kann im Schlafanzug meine Übungen machen. Könnte ich im Fitness-Center auch, aber das kommt nicht so gut.

Ich habe davon gehört, dass es Apps fürs Handy gibt, die ebenfalls eine Art Zirkeltraining ermöglichen. Aber ich habe gar kein Handy. Zumindest keines, auf dem so etwas möglich ist.

Bestimmt gibt es auch ganz viele andere Konsolen, mit denen Zirkeltraining möglich ist. Und so ganz ohne Mängel ist die Wii wahrlich nicht. Aber sie ist praktisch für das Zeitstoppen in meinem Zirkeltraining.

Es folgt nun die Beschreibung meiner 31 Minuten Zirkeltraining: Weiterlesen

Man of Steel (2D)

Man_of_Steel_KinoProduktionsland: USA
Originalsprache: Englisch
Erscheinungsjahr: 2013
Länge: 143 Minuten
Altersfreigabe: FSK 12

Samstag war ich zum zweiten Mal im Film. Und – tatsächlich – der Film gefiel mir noch besser als beim ersten Mal.

Beim ersten Mal anschauen musste ich die ganzen negativen Filmkritiken – angefangen damit, dass es null Witz im Film gäbe, über diverse Fortpflanzungsdialoge potenter respektive impotenter Männer, bis zur geringen Präsenz diverser Neben- und weiteren Hauptrollen – überwinden, um dann endlich an den Film überhaupt rankommen zu können.

Ich bin froh, dass ich o.g. Filmkritiken beseite schieben konnte. Sehr froh.

Inhalt

Auf der Suche nach seiner Geschichte auf der Erde findet Clark (Henry Cavill) die Vergangenheit Kryptons, die keine Zukunft für die Erde beinhaltet.

Die Überlebenden Kryptons unter Führung General Zods (Michael Shannon) werden durch ein Signal von einem Raumschiff auf die Erde aufmerksam. Zod plant, die Erde in Krypton umzuwandeln. Eine Koexistenz von Kryptoniern mit den Menschen ist dabei nicht geplant. Als Sahnhäubchen seines Planes freut sich Zod, dass er den Sohn Jor-Els (Russell Crowe), mit dem er auf Krypton in Zwist lag, noch dazu bekommt.

Bechdel-Test

Die drei Fragen des Bechdel-Test werden positiv beantwortet. Somit ist der Bechdel-Test bestanden.

Kommen im Film zwei oder mehr Frauen vor, die Namen haben?
Ja. Da haben wir Martha Kent (Diane Lane), Lois Lane (Amy Adams) und Faora (Antje Traue).

Sprechen diese miteinander?
Martha und Lois reden miteinander. Faora und Lois reden miteinander.

Sprechen diese miteinander über etwas anderes als einen Mann?
Mir ist die Unterhaltung von Faora und Lois aufgefallen. Faora erklärt Lois, dass sie einen speziellen Helm für die Athmosphäre auf dem Raumschiff bräuchte.
Aber es gibt noch eine:

The first one is when Jenny (who isn’t named at this point in the movie, but is named later) tells Lois „You have got to come see this“ regarding the news of the alien invasion being telecast.

The second is when Faora tells Lois „The atmosphere on our ship is different from Earth. This apparatus will help you breathe in that atmosphere“

Quelle: bechdeltest.com Man of Steel

Meinung

Mir hat gefallen, wie Frauen im Film vorkommen. Zwar spielen die Frauen, außer Lois und Martha, nicht die großen Rollen in diesem Film, aber es ist schön zu sehen, wenn z.B. im Ältestenrat eine Frau den Vorsitz inne hat.

Gefallen hat mir auch, dass Perry White nun ein Schwarzer ist und von Laurence Fishburne (Morpheus in Matrix) dargestellt wurde.

Irritiert hatte mich die Düsterheit von Krypton, nachdem Richard Donner damals in seiner Superman-Verfilmung Krypton als strahlenden Kristallplaneten präsentierte. Passte aber gut zur Idee, dass Krypton ein von seinen Bewohnern ausgebeuteter, ausgelaugter Planet ist.

Clark ist ein netter Charakter, der nicht über allem steht, sondern auch seine Schwächen hat. So leicht ist es für ihn nicht, seine Kräfte zurückhalten zu müssen. Und so findet er seine Wege, um diversen Idioten zu zeigen wo der Hammer hängt. (Das nur mal so als Hinweis, der Film hätte keine witzigen Momente.)

Lois ist Lois, eine starke Frau unserer Zeit. Mal sehen, wie sie im nächsten Film weiterentwickelt wird. Denn sie hat schöne Ansätze in diesem Film bekommen.

Es ist schön zu wissen, dass die DVD schon bald rauskommen wird.


Beispiele diverser Filmkritiken

Meine Tweets zum Man of Steel-Kinoerlebnis

Gedanken zum Großraumbüro

Gestern mit aller Gewalt eines der Fachkonzepte durchgearbeitet. Um dem Lärm im Büro zu entkommen, Stöpsel in die Ohren gemacht. Absolute Notwehr.
Der Geräuschpegel mag ja gehen, wenn Fließbandarbeit zu erledigen ist. Aber zum Denken ist er völlig kontraproduktiv. Ich frage mich, ob durch Großraumbüros – ich zähle bereits drei Personen im Raum dazu – tatsächlich soviel kostensparender sind. Effizient sind sie jedenfalls nicht.

Mark Millar: Superior. Eine Geschichte mit Multiple Sklerose

Simon Pooni ist 12 Jahre alt. Simon hat Multiple Sklerose. Er war mal ganz groß im Basketball und wurde von den MitschülerInnen gemocht und anerkannt. Jetzt muss er sich auf Krücken oder dem Rollstuhl fortbewegen. Er wird von Schulkameraden gehänselt. Und ist deshalb in dieser Sitution anfällig, als ihm eine ungewöhnliche Wunscherfüllung angeboten wird. Dieser Wunsch wird ihm auch gleich erfüllt: er wird zum allmächtigen Superhelden Superior. Doch dieses Geschenk geschieht mit einem Hintergedanken des Schenkenden, einem sich als Affe mit Raumfahrtanzug präsentierendem mysteriösem Wesen. Warum Simon das Geschenk erhält, soll er in einer Woche erfahren. Und so lernt Simon zusammen mit seinem besten Freund, Chris, mit den neuen Kräften umzugehen, um dann die Woche über überall zu helfen, wo Hilfe benötigt wird. Sogar in Afghanistan schafft er Ordnung. Am Ende der Woche erfährt Simon die Hintergründe für die besondere Gabe. Es kommt zum großen Showdown mit einer epischen Schlacht und einem Happy End der besonderen Art.

Gedanken zum Comic

Der Anfang der Geschichte ist großartig. Mysteriös. Vielleicht ein bisschen bekannt durch den Film Big mit Tom Hanks. Aber es ist anders. Der erste Band hält diese Spannung beim Lesen gut aufrecht. Beim zweiten Band hatte ich unentwegt das Gefühl, dass ein Kind angesprochen werden soll. Dass die Lösung kindgerecht sein soll. Schließlich ist Multiple Sklerose keine Krankheit, die geheilt werden kann.

Millar ist sonst recht deftig und blutrünstig in seinen Geschichten. Dies ist in Superior nicht der Fall: Simon will als Superior tatsächlich der sein, wie der Charakter in Comic, Film etc. gedacht ist. Jedoch ist mir aufgefallen, dass Millar andere Klischees bedient, als es um die Darstellung des Gegners von Superior geht. Dieser ist auch ein Junge, der vom Affen besucht worden war und Kräfte erhielt. Das Umfeld von Sharpie, z.B. sind in Unterwäsche vor dem TV sitzende recht unschöne Eltern zu sehen, führt natürlich dazu, dass er nur böse werden kann.

Nun ja, ich muss dennoch sagen, die Geschichte ist okay.
Und das Ende hat was, was mir gefällt. Deshalb kann ich dem Autor Mark Millar hierbei zustimmen:

MARK: Even if his body does continue to get sick, it’s kind of about coming to terms with it almost, in a way that he wasn’t at the beginning. And he inspires other people by being Superior, but in turn that inspires him to be able to handle the hand he’s been given. Quelle: beliefnet.com Mark Millar: God and Comics

* * *
Aufgefallen:
Im Gegensatz zur deutschen Ausgabe hat der englisch-sprachige Sammelband einen Hinweis auf die MS Society.
* * *
superior1Superior, Bd. 1
Autor: Mark Millar
Zeichner: Leinil Yu
Broschiert: 100 Seiten
Verlag: Panini Manga und Comic (10. April 2012)
Sprache: Deutsch

 

superior2Superior, Bd. 2
Autor: Mark Millar
Zeichner: Leinil Yu
Broschiert: 104 Seiten
Verlag: Panini Manga und Comic (17. September 2012)
Sprache: Deutsch


Weitere Infos

Zum Comic

Kinder und Multiple Sklerose

Mark Millar: Superior. Eine Geschichte mit Multiple Sklerose

Simon Pooni ist 12 Jahre alt. Simon hat Multiple Sklerose. Er war mal ganz groß im Basketball und wurde von den MitschülerInnen gemocht und anerkannt. Jetzt muss er sich auf Krücken oder dem Rollstuhl fortbewegen. Er wird von Schulkameraden gehänselt. Und ist deshalb in dieser Sitution anfällig, als ihm eine ungewöhnliche Wunscherfüllung angeboten wird. Dieser Wunsch wird ihm auch gleich erfüllt: er wird zum allmächtigen Superhelden Superior. Doch dieses Geschenk geschieht mit einem Hintergedanken des Schenkenden, einem sich als Affe mit Raumfahrtanzug präsentierendem mysteriösem Wesen. Warum Simon das Geschenk erhält, soll er in einer Woche erfahren. Und so lernt Simon zusammen mit seinem besten Freund, Chris, mit den neuen Kräften umzugehen, um dann die Woche über überall zu helfen, wo Hilfe benötigt wird. Sogar in Afghanistan schafft er Ordnung. Am Ende der Woche erfährt Simon die Hintergründe für die besondere Gabe. Es kommt zum großen Showdown mit einer epischen Schlacht und einem Happy End der besonderen Art.

Gedanken zum Comic

Der Anfang der Geschichte ist großartig. Mysteriös. Vielleicht ein bisschen bekannt durch den Film Big mit Tom Hanks. Aber es ist anders. Der erste Band hält diese Spannung beim Lesen gut aufrecht. Beim zweiten Band hatte ich unentwegt das Gefühl, dass ein Kind angesprochen werden soll. Dass die Lösung kindgerecht sein soll. Schließlich ist Multiple Sklerose keine Krankheit, die geheilt werden kann.

Millar ist sonst recht deftig und blutrünstig in seinen Geschichten. Dies ist in Superior nicht der Fall: Simon will als Superior tatsächlich der sein, wie der Charakter in Comic, Film etc. gedacht ist. Jedoch ist mir aufgefallen, dass Millar andere Klischees bedient, als es um die Darstellung des Gegners von Superior geht. Dieser ist auch ein Junge, der vom Affen besucht worden war und Kräfte erhielt. Das Umfeld von Sharpie, z.B. sind in Unterwäsche vor dem TV sitzende recht unschöne Eltern zu sehen, führt natürlich dazu, dass er nur böse werden kann.

Nun ja, ich muss dennoch sagen, die Geschichte ist okay.
Und das Ende hat was, was mir gefällt. Deshalb kann ich dem Autor Mark Millar hierbei zustimmen:

MARK: Even if his body does continue to get sick, it’s kind of about coming to terms with it almost, in a way that he wasn’t at the beginning. And he inspires other people by being Superior, but in turn that inspires him to be able to handle the hand he’s been given.

Quelle: beliefnet.com Mark Millar: God and Comics

* * *

Aufgefallen:

Im Gegensatz zur deutschen Ausgabe hat der englisch-sprachige Sammelband einen Hinweis auf die MS Society.

* * *

superior1Superior, Bd. 1
Autor: Mark Millar
Zeichner: Leinil Yu
Broschiert: 100 Seiten
Verlag: Panini Manga und Comic (10. April 2012)
Sprache: Deutsch
 
 
 

 
 
superior2Superior, Bd. 2
Autor: Mark Millar
Zeichner: Leinil Yu
Broschiert: 104 Seiten
Verlag: Panini Manga und Comic (17. September 2012)
Sprache: Deutsch

 
 
 
 
 


Weitere Infos

Zum Comic

Kinder und Multiple Sklerose

Behinderte. Comics.

Morgen ist Welt-MS-Tag.

* * *

Hm. Wenn ich so überlege, sind behinderte, verkrüppelte, andersfähige Charaktere verschwunden aus den Superheldencomics oder sie werden/wurden vergessen. Oder sie erhalten eine plötzliche wunderbare Heilung.

Zu meiner Zeit war Thors Alter Ego Dr. Don Blake. Dieser muss am Gehstock gehen, bevor er sich mithilfe dieses Gehstocks in Thor verwandelt. Der Gehstock war nun die Wunderwaffe Mjolnir.
Diese Verwandlung ist in den präsenten Geschichten verschwunden.
Thor ist Thor. Mächtig und ohne Fehl.

Dann gab es das Drama um Barbara Gordon. Diese wurde vom Joker niedergeschossen. Sie ist seitdem querschnittsgelähmt. Sie konnte zwar nicht mehr als Batgirl auf der Straße für Recht und Ordnung schaffen, aber sie fand einen anderen Weg: sie wurde die mysteriöse Oracle, die mit Computern umgehen konnte wie lange keine(r) nach ihr. Sie konnte die anderen Heldinnen und Helden weitbringend unterstützen.
Lähmung ist nun weg.
Sie wurde auch „geheilt“.

Dann gab es diesen Stummen bei den Teen Titans: Joseph William Wilson. Seine Kraft ist, dass er via Augenkontakt eine Person übernehmen kann und durch sie handeln und SPRECHEN kann.
Er taucht anscheinend immer mal wieder in den Comics auf.
Der Charakter ist jedoch nicht so bekannt.

Dann gibt es Matt Murdock. Blind. Und besser bekannt als Daredevil.
Seine Blindheit ist seine Stärke.

* * *

Durch den Comicstammtisch in Frankfurt erfuhr ich von Superior von Mark Millar.
Erstens sollte ich mal wieder hin zum Stammtisch.
Und zweitens sollte ich auch endlich das Comic lesen.

Mir war nicht so klar, dass das Kind, das sich in der Story Superkräfte wünscht und erhält, an Multiple-Sklerose erkrankt war. Das erfuhr ich erst über diesen Artikel „Kick-Ass-Regisseur Matthew Vaughn verfilmt Mark Millars Superior“ auf moviepilot.de.

* * *

Multiple Sklerose. Als ich mich darüber im Internet informieren wollte, fand ich neben o.g. Artikel zur Verfilmung von Millars Superior einen Artikel über Phil Hubbe.

Unterdessen sind vier Bände seiner Behinderte Cartoons erschienen.

* * *

Hm.

Im Artikel „Ein Tag, eine Community, ein Ziel: eine Welt ohne Multiple Sklerose“ auf der Webseite des DMSG – Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft Bundesverband e.V. wird um Mitteilung von Mut-/Mitmachaktionen gebeten:

Zeigen Sie der Welt – wie sie leben und was Ihnen Kraft gibt. Wir sind gespannt auf Ihre Ideen! Bitte mailen Sie uns Bilder und Filme von Ihren Aktionen an dmsg@dmsg.de!

* * *

Morgen ist Welt-MS-Tag.

Behinderte. Comics.

Morgen ist Welt-MS-Tag.

* * *

Hm. Wenn ich so überlege, sind behinderte, verkrüppelte, andersfähige Charaktere verschwunden aus den Superheldencomics oder sie werden/wurden vergessen. Oder sie erhalten eine plötzliche wunderbare Heilung.

Zu meiner Zeit war Thors Alter Ego Dr. Don Blake. Dieser muss am Gehstock gehen, bevor er sich mithilfe dieses Gehstocks in Thor verwandelt. Der Gehstock war nun die Wunderwaffe Mjolnir.
Diese Verwandlung ist in den präsenten Geschichten verschwunden.
Thor ist Thor. Mächtig und ohne Fehl.

Lies weiter auf hier-wie-dort.blogspot.de

Le(s)benrealität – Le(s)träume

Ich war am Freitag im EVA und nahm an dieser Veranstaltung teil:

Freitag, 17.5.2013

Le(s)benrealität – Le(s)träume

Austauschrunde für alle Lesben, Angehörige und Interessierte
Am Tag gegen Homophobie tauschen Sie sich mit uns aus, wie Sie als Lesbe Ihre Lebensrealität wahrnehmen und wie Sie sich Ihre Welt erträumen. Und auch "Außenstehende" kommen zu Wort. Wie verändert sich Ihre Lebensrealität, wenn Ihre Tochter, Schwester, Tante, Mutter, Freundin… (plötzlich) lesbisch ist? Und was braucht es, um verschiedene Lebensrealitäten zusammen zu bringen? Welche Wünsche haben Sie an die Gesellschaft? Was können Sie zur Erfüllung beitragen?

Es gab interessante Gespräche und Stichworte, die ich als Erkenntnisse in meinem Herzen aufnahm:
Es gibt Frauen, die Frauen lieben und sich nicht lesbisch nennen wollen….
Und es gibt Frauen, die Frauen lieben, die nicht in Lesbenkreisen auftauchen wollen, weil dort typische Lesben seien…

Spannend und unterstützend fand ich die Unterhaltung mit den Macherinnen.

Und so stellt sich der Abend gezettelt dar:

eva-20130517-004