Wechseljährig

Diese Woche sehr wechseljährig unterwegs.

Da denkt frau, alles gehe endlich dem Ende entgegen… Macht der Körper dann doch plötzlich was die Hormone noch wollen. Also mal volle Pulle Schmerz wie es Frau nur einmal Anfang 20 hatte.

Aber jetzt verstehe ich, warum ich  nicht laufen wollte. Okay, ist eine nachträgliche Erklärung des Phänomens einer völligen Unlust zum Laufen und Sport. Aber es könne sein…

Nur, dass frau innerhalb einer Woche 2 kg schwerer werden kann, nervt. Wassereinlagerungen, klar. Aber es nervt dennoch.

Also, Wechseljahre sind wechselhaft. Das habe ich diese Woche echt gelernt.

[Artikel zuerst hier gepostet]

Ach, so ist das?! – Biografische Comicreportagen von LGBTI* Wanderausstellung

Die Tage erhielt ich eine nette Anfrage, ob ich auf oben genanntes Comic-Projekt hinweisen könnte.
Natürlich kann ich das!

Hier ist die Pressemitteilung zum Projekt und Wanderausstellung:

Eine Comicausstellung will um die Welt!

Unter dem Motto „Ach, so ist das?!“ sammelt Comiczeichnerin Schradi wahre Geschichten um Lebensweisen und Erfahrungen von LGBTI* – Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transidenten, Transgender und Intersexuellen – und zeichnet daraus biografische Comicreportagen. Die Comicposter werden am 21. September das erste Mal im Rahmen der Verleihung des Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreises an Kasha Jaqueline Nabagesera ausgestellt und können im Anschluss von interessierten Vereinen, Institutionen, Schulen, Firmen oder auch Einzelpersonen erworben werden.

Die Ausstellung besteht aus etwa 20 farbig gestalteten Postern in DIN A 1 (etwa 60 x 84 cm) auf festem Papier (ca. 170 gr/qm). Auf den Postern sind die Comicreportagen vergrößert dargestellt. Die Poster sind als komplettes Set für einen Unkostenbeitrag von 100,00 Euro zzgl. Versandkosten zu erwerben. Die Poster verbleiben nach dem Erwerb bei Ihnen.
Weitere Hinweise zum Erwerb der Ausstellung und praktische Tipps zur Organisation finden Sie unter achsoistdas.com/wanderausstellung/

Des Weiteren können die Mitarbeiter_innen des Projekts für Vorträge gebucht werden.

Für Fragen zum Projekt und zur Ausstellung steht Marina Schradi unter info@comic-von-schradi.de zur Verfügung.

Aktuelles zum Projekt gibt es auf achsoistdas.com/ und auf facebook.com/Achsoistdas

Das Projekt wird gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN” vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und vom Menschenrechtsbüro der Stadt Nürnberg.

LGBTI*
ist eine englische Abkürzung für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender, Transidente und Intersexuelle. Das * setzen wir für die Leute ein, die sich keine der genannten Gruppen zugehörig fühlen und hier auch sichtbar sein wollen. Weil sexuelle Orientierung, Geschlechtsidentität und Geschlechterrollen so vielfältig sind, dass selbst das Akronym LGBTI zu kurz greift.

Hier gibt es noch einen schönen Artikel nebst Beispielcomic auf gaycon.de:
Ach, so ist das?! Ein Hausbesuch bei der Illustratorin Martina Schradi
Auf facebook.com/Achsoistdas lässt sich übrigens schön nachvollziehen,
was sich so während des Projektes tat. :wave:
 

Wolverine: Gebt dem jungen Mann doch mal was zum Anziehen!

Wolverine - Weg des KriegersWolverine: Weg des Kriegers
Produktionsland: Vereinigte Staaten, Australien
Originalsprache: Englisch
Erscheinungsjahr: 2013
Länge: 125 Minuten
Altersfreigabe: FSK 12

Vorworte

Ich mag es, wenn es in Superheldinnencomics menschelt.
Ich mag es, wenn es in Actionfilmen gleich in den ersten fünf Minuten zu Explosionen kommt.
Aber hier…
War irgendwie…
Nichts…
So richtig…
Stimmig.

Inhalt


Wolverine (Hugh Jackman) rettet im zweiten Weltkrieg als Kriegsgefangener in Japan dem japanischen Offizier Yashida (Hal Yamanouchi) das Leben.

Jahre später, Wolverine hat sich nach den Ereignissen von X-Men: Der letzte Widerstand in die Wälder verzogen und lebt unabhängig von den Menschen. Nur hin und wieder muss er Batterien kaufen, um ein kleines Radiogerät betreiben zu können.

Bei einem dieser Besuche in der Zivilisation wird er von Yukio (Rila Fukushima) angesprochen, die ihm mitteilt, dass sie Wolverine suchte, damit der letzte Wille des im Sterben liegenden Yashida erfüllt werden könne. Yukio und Wolverine fliegen zusammen nach Japan…

Bechdel-Test

Wir erinnern uns, der Test stellt folgende drei Fragen:
1. Sind wenigstens zwei Frauen im Film?
2. … die miteinander sprechen?
3. … über anderes als Männer?

Ja, der Film hat bestanden. Aber hier zeigt sich, wie wenig dieser Test die Qualität eines Films anzeigt.

Als Yukio und Mariko Yashida (Tao Okamoto) aufeinander treffen, zeigt sich, dass sie ein schwesterliches Verhältnis haben. Die beiden sprechen kurz darüber, wie es ihnen gerade geht. Später telefonieren sie miteinander. Am Ende des Film versichern sie sich nochmals ihrer schwesterlichen Gefühle.

Die Frau im Hotel, die Wolverine und Mariko auf der Flucht ein Zimmer vermietet, spricht mit Mariko.

Yukio und Viper (Svetlana Khodchenkova) bedrohen sich gegenseitig, während sie sich bekämpfen: Viper stellt fest, dass es für Yukio Zeit sei zu sterben. Yukio widerspricht diesem kurz.

Meinung

Ich mag Jean Grey/ Phoenix (Famke Janssen) in den anderen Teilen der X-Men-Reihe. Aber in diesem Film tauchte sie mir zu viel und auch an unpassenden Stellen auf. Ja, sie war Wolverines große Liebe und er musste sie im Film „X-Men: Der letzte Widerstand“ töten.
In diesem Film liegt sie nun unentwegt leicht bekleidet neben ihm im Bett und spricht mit ihm. Und so kann aus einer neu beginnenden Beziehung nichts werden, denn Mariko, die Wolverine in Japan kennenlernt, ist die zweite Frau nach Jean Grey.
Ich find’s ja grundsätzlich okay, dass eine Hetero-Beziehung im Film als nicht funktionierend dargestellt wird. Aber deshalb so einen schönen Charakter wie Phoenix „verbraten“?

Leider waren, obwohl es doch einige von ihnen im Film gab, die weiblichen Charaktere für mich eher nichts bedeutend und platt.

Dann muss ich sagen, dass mir in keinen der X-Men-Filme aufgefallen ist, dass Wolverine unentwegt mit bloßem Oberkörper umherlief. In diesem Film ist es passiert. Und ich dachte nur, warum denn schon wieder ohne Hemd, Bluse oder T-Shirt? Gebt dem Jungen doch mal was zum Anziehen! Ich fand’s zuviel des Guten. Gibt doch so wunderschöne Superheldenanzüge, warum zog er nur keinen an? `*soifz*


Weitere Meinungen und Infos

Der Besserwissende-Reflex

Am 22. Juli las ich auf Twitter vom Ratschläge-Rant. Das erinnerte mich, dass ich mir mal zu einem ähnlichen Thema etwas notierte.

Ich machte mir am 21.03.2013 Gedanken darüber, dass es bemerkenswert ist, wie versucht wird, Leute, die nicht im Mainstream schwimmen, diese wieder in den Mainstream zurückzuholen.
Persönlich finde ich es dabei spannend, dass dadurch das eigene Verhalten so bleiben kann wie es ist, auch wenn jemand offensichtlich etwas anders tut und damit erfolgreich ist. So erfolgreich, dass nach einem Rat gefragt werden muss. Nur die Antwort gefällt nicht, so dass der Besserwissende-Reflex erscheint:

Sie finden sich überall: eine Person erklärt, dass sie kaum gekochte Speisen zu sich nimmt… Schon wird ihr erklärt, dass mindestens eine warme Mahlzeit am Tag sein müsse.
Eine andere erzählt, sie nutze auch WII für Sport. Einhellig wird festgestellt, dass dies nicht als Sport gezählt werden könne.
Nicht Frühstücken? Das ist natürlich die wichtigste Mahlzeit des Tages!

Das Witzige ist doch, nicht Genaues weiß mensch nicht. Für alles gibt es Pro & Contra. Dennoch… Warum wird so reagiert?
In der Hauptsache dünkt mir eine Abwehrhaltung, damit auch das Behalten der Definitionsmacht.
Es kann nicht angehen, dass die anderen etwas als Sport definieren, was die einen – ungefragt – als Spiel nur sehen.
Es kann nicht sein, dass früstückloses Leben möglich ist. Jedoch ich bin das beste Beispiel dafür. Und nein, ich nehme nicht zu, weil ich später zulange. Eure Fragen nach meinem „Gewichtsgeheimnis“ beweisen das.

Schlussendlich muss das eigene Verhalten nicht hinterfragt werden. Es kann alles so bleiben wie es ist. Was okay ist.

Nur ihre Fragen, bezüglich was andere anders machen, die etwas erreichen, was sie sich wünschen, nerven, wenn sie sowieso alles besser wissen.
Die haben einfach nicht den Mut, so zu sein und zu bleiben, wie sie sind.

* * *

Der Besserwissende-Reflex

Am 22. Juli las ich auf Twitter vom Ratschläge-Rant. Das erinnerte mich, dass ich mir mal zu einem ähnlichen Thema etwas notierte.

Ich machte mir am 21.03.2013 Gedanken darüber, dass es bemerkenswert ist, wie versucht wird, Leute, die nicht im Mainstream schwimmen, diese wieder in den Mainstream zurückzuholen.
Persönlich finde ich es dabei spannend, dass dadurch das eigene Verhalten so bleiben kann wie es ist, auch wenn jemand offensichtlich etwas anders tut und damit erfolgreich ist. So erfolgreich, dass nach einem Rat gefragt werden muss. Nur die Antwort gefällt nicht, so dass der Besserwissende-Reflex erscheint:

Lies weiter auf hier-wie-dort.blogspot.de

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Büchner Box in Darmstadt gesehen

Da steht in der Nähe des Darmstädter Hauptbahnhofs eine große Box.

Die war am Sonntag geschlossen.

Aber da gibt es was zum Gucken.

Und die Entdeckerinnen entdeckten:

  


Weitere Informationen

Georg Büchner, der Querdenker, war ein unangepasster und unbequemer Geist, der sich der Vereinnahmung verweigerte. Stellen wir uns Büchner heute vor. Wo wäre er zu suchen im Zeitalter von „Empört Euch!“-Rufen, Occupy-Bewegung und Arabischem Frühling? Worauf wäre sein Forscherblick gerichtet? Wem würde er seine Stimme leihen? Welche Figuren würden seine Dramen bevölkern?

Quelle: hr-online.de Acht Wochen Festival in Darmstadt: Büchner und die Gegenwart

"bauhaus und neues sehen" – Ausstellung in der kunsthalle darmstadt

Am Sonntag haben wir die Ausstellung „bauhaus und neues sehen“ in der kunsthalle darmstadt angesehen.

Wunderschönes Wetter. Tolle Gesellschaft. Geniale Fotografien von drei Künstlerinnen: Lucia Moholy, Elsbeth Juda und Gertrud Arndt.

 

 
 
 

Die Ausstellung dauert von 23.04. bis 05.08.2013 bis 08.09.2013 verlängert
Öffnungszeiten: Di – Fr: 11:00 bis 18:00 Uhr und
Sa, So, Feiertag: 11:00 bis 17:00 Uhr
 


Weitere Infos

Über die Künstlerinnen